Hi,

die Verteilergetriebe von LR sind eigentlich gar keine PRoblempunkte. Die Gleitscheiben der Planetenräder können sich aufreiben, oder die geteilte "Kreuzwelle" für ebendiese kann brechen, aber auch nur wenn man nicht vernünftig die Sperre einsetzt (oder eben nicht) und Gas gibt, wenn es schon lange keinen Sinn mehr macht.

Ich kenne Mercedesachsen nicht. Aber so richtig verkehrt können sie nicht sein. Und für eine Sperre ausgelegt sind sie natürlich ab Werk.

Man kann mit Teilen vom Zubehörmarkt die an und für sich leichten Rover-Achsen auch gut stabil machen. Das ARB ist ein Anfang (oder die Variante von Ashcroft). oder auch ATB (aber das ist wohl nix für die Trial-Fahrer) und entsprechende Halbwellen/Steckachsen sowie CV´s/Gleichlaufgelenke der Vorderachse. In Amerika (Discoweb.org) erinnere ich daß Differenziale von Toyo - Achsen in das Gehäuse von Roverachsen gesetzt wurden. Dazu war nicht viel nötig. Die Anflanschung mit den Stehbolzen musste neu gebohrt werden (ich glaube, mehr war es wirklich nicht) und der innere Durchlass der Achsstummel musste manchmal ganz dezent aufgerieben werden. Aber dann hatte man einen Hybrid der eben das aushielt, wie eine Toyoachse auch.
Bisher ist es aber entweder teuer, oder etwas Bastelaufwand. Und wenn Mercedesachsen greifbar sind, und schon bezahlt, dann stellt sich ja keine Frage mehr wink Daß die Roverachsen "leicht" sind, ist ja nicht unbedingt verkeht. Die Gehäuse sind ja nicht der Schwachpunkt. Und die Sache mit der Bodenfreiheit bei den US Achsen / Salisburyachsen ist ja auch ein Aspekt.


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