bei meinem 250GD W463324 aus 6/92 steht ständig etwas Diesel im Raum hinter der Tankklappe.
Eine neue Tankdeckeldichtung sowie die Dichtung um den Stutzen brachte keinen Erfolg. Jetzt ist mir aufgefallen, dass der Tankdeckel eine kleine Bohrung (1mm) hat. Diese ist jetzt im Kreis der Verdächtigen.
Nach meiner Recherche sollte der Deckel keine Bohrung haben. Ist das so richtig? Also habe ich den falschen Deckel.
Oberhalb, in der Seitenverkleidung ist ein Ventil noch montiert. Eventuell war das dicht und der Vorbesitzer hat sich primitiv geholfen.
es wird genau so sein wie es Thomas beschrieb. Bei meinem 280GE mit zwei Zusatztanks sind die Entlüftungsleitungen wahrscheinlich noch aufwendiger verlegt als bei Deinem. Hatte das Thema vor ein paar Jahren da ich alle drei Tanks nicht voll bekam.
Zu guter letzt war es diese Leitung. Hinter dem rechten Rücklicht ist die Metall Leitung gestückelt und mit einem Schlauch verbunden. Ich füllte Kriechöl ein und setzte sie unter Druck. Machte einen Knall eines Sektkorkens. Und siehe da die Entlüftung war wieder hergestellt.
Tankdeckel wurde vom Vorbesitzer mit einer Bohrung manipuliert. (ein weiteres Kapitel im Buch "überforderte Vorbesitzer") Da dürfte das meiste an Diesel herausgekommen sein.
Die Entlüfterleitung ist wie erwartet frei und durchgängig.
Wenn ich Überdruck auf den Tank gebe kommt an der Leitung (hinter Rücklicht) Luft. Allerdings nur mit hohem Wiederstand. Nach einer ordentlichen Probefahrt kann man den Tankdeckel normal öffnen.
Wie kann ich das Entlüftungsventil prüfen ohne die Verkleidung abzubauen?