Puhh, also wirklich Puhhh...

Was hat denn der Umstand, daß man in Deutschland Müll einfach deponiert hat (in NRW zum Beispiel einfach kurz unter Plugschartiefe verbuddelt hat) damit zu tun, was man nun mit dem Atommüll machen soll.
Wenn der Strom in China wirklich so günstig ist .. dann ziehen wir doch eine Strippe nach China. Ist ja auch schön für die Chinesen. Aber in Deutschland ist es nun mal teurer. Die Wiederaufarbeitung, jaja, läuft ja schon "gut" damit, das "bis auf Null aufarbeiten" gibt es nicht. Wann soll das kommen. Noch wird hier und da etwas aufbereitet und immer noch ein Großteil bleibt zu deponieren. Derzeit gibt es nur ein Endlager in Finnland, offenbar. Ich möchte auch kein Endlager in meiner Nähe haben, aber vielleicht finden sich ja Freiwillige.

Das Mammut. Ich erkläre mal eins aus dem Film. Es gibt ein Archiv aus Bohrkernen. Von Grönland und der Antarktis. Nehmen wir Grönland. Dort fällt Schnee. Der bildet eine SChicht. Mit der Zeit verdichtet sie sich. Über viele Jahre schneien immer neue Schichten darauf. Druck bildet sich. Im Grunde sieht man einem Bohrkern Schichten an, so wie Jahreringe an Bäumen. Und man kann sehen, ob es Plusgrade gab. Und Gaseinschlüsse hat man auch. Die eine Wissenschaftlerin hat sehr klar gesehen, daß es vor langer Zeit auch mal Plusgrade gab. Aber als Ausnahme und es die eben sehr, sehr lange nicht gab. Aber seit etlichen Jahren (wer mitdenkt vermutet, daß das nicht vor Beginn des Industriezeitalters war) ist das vorbei. Es mehren und reihen sich Jahre, in denen das Eis abschmilzt. Grönland kann Grön heißen, weil es diese geographische Gegebenheit schon ewige Millionen JAhre gab und da Pflanzen wuchsen. In den letzten Jahrzehntausenden jedenfalls nicht. KI scheint mir hilfreich, und die sagt, daß das Land absichtlich so genannt wurde, um Siedler anzulocken Tatsächlich war das Land zu der Zeit vereist. Es ist also auf was grün war, jede Menge Eis draufgekommen. Aber das ist ja dann bald vorbei. Wer sehr nah an der Küste wohnt und nicht unbedingt einige Meter über Normal-Null hat jetzt noch Zeit ... ach, lassen wir das. Genau so jedenfalls wie eben erklärt, verschwindet ein Mammut im Eis. Es fällt um. In der Gegend ist es kalt, aber der Boden weich, es sinkt etwas ein. Es schneit drauf. Und dann sind rasch Schichten darüber. Die sind ja auch nicht unendlich dick, diese Schichten. Sondern nur wenige Meter. Deswegen tauchen jetzt ja auch Mammuts wieder auf.

Ich glaube, ich muss mal etwas klarstellen. Die Leute, die Wissenschafter, die nun wirklich vielzähliche Ergebnisse zum Klima zusammengetragen haben, tun das nicht so, wie Ihr gerade. Mir kommen hier Meinungen entgegen (von denen ich auch eine habe), und dann sucht man sich Argumente, die sie stützen. Eine Diskussion auf ein Ziel hin. Wissenschaft geht anders. Es stellt sich eine Frage, man hat eine Theorie. Und dann folgt eine Untersuchung. Bei der kann herauskommen, daß die Theorie bestätigt wird, oder auch nicht.
Im Fall des Klimaproblems ist dummerweise und leider extrem viel dabei herausgekommen, daß ja: Gletscher schmelzen, Eisberge schmelzen, Grönland schmelzt ab, Permafrostboden taut auf. Südeuropa, zB Südspanien wird mehr oder weniger"desertifizirt" (Also sich hin zu einer Wüste entwickeln) und ganz viel etc. !! Da kann man sagen, eine Studie kann man fälschen (so wie zB ein Mitarbeiter von Monsanto wissentlich eine Studie falsch geschrieben und veröffentlicht hat, die Glyphosat harmloser darstellte. Diese Studie hat Zulassungen beeinflusst. Ohne sie wäre das Mittel in Amerika UND Europa vor einigen Jahren im Zuge einer Neubewertung verboten worden). Aber beim Klima gibt es nun mal so viel, daß dieser Faktor unter den Tisch fällt. Man kann das leugnen, weil es einem nicht passt. Weil man sich, (sinngemäß nach Prof.Seiffert: ) hinter einer Tür der Verdrängung bequem eingerichtet hat und wenn einer sagt, Du kannst da nicht sein, findet derjenige das Scheisse. Aber so ist es nun mal. KI ist doch einfach, Dapo, nutze die doch mal zur Suche.
Ich will sagen, der Wissenschaftler wird die gewonnenen Ergebnisse seiner Untersuchung am Ende "sprechen lassen" und nicht das, was er vielleicht eingangs gern herausbekommen hätte. Das ist in unserer Diskussion ein FUNDAMENTALER Unterschied. Das gibt nebenbei auch Argumenten eine verschiedene Berechtigung.

Und noch ein Statement, das ich wiedergebe. Diemal von Prof. Maja Göpel. Nämlich die Frage der Motivation. Was unterstellt Ihr den Wissenschaftlern. Daß sie uns allen die Laune vermiesen wollen ? Meint Ihr nicht, auch Wissenschaftler würden sagen, jeder soll 14 Häuser, 34 SUVs und 400 Mobiltelefone haben. Warum soll man dagegen sein, warum bloß, wenn das so alles ohne Nachteile wäre.

Tja, warum redet die Wissenschaft bloß nur dagegen...

Ich schätze, ich muss hier helfen: weil die Ergebnisse nun, so blöd es auch ist, eindeutig sind. Wer sich die Mühe macht, mal hinzusehen, findet bis jetzt auch praktisch alles Wichtige an "Vorahnung" bestätigt. Und wenn man weiß, dass da noch mehr folgt, und wenn man langfristig denkt, und wenn man auch Verantwortung nicht nur für sich selbst lebt, und wenn einem die Lebensgrundlage (die Gewichtigkeit dieses Wortes .. wie soll ich die gebührend betonen?) nicht egal ist, und die Gegebenheiten der Kinder und Enkel auch nicht, dann möchte man in ein Handeln kommen. Nein in eine Veränderung. Und zwar so gut es geht, so weit es geht, und so effektiv es geht. Aber nicht zwischen Bremsbacken stecken.


Mich erinnert Euer Festhalten an dem Fossilen an ein Suchtverhalten.
Das ist wie bei Jemandem der raucht und vom Arzt/Wissenschaftler erklärt bekommt, daß das nicht gesund ist. Aber es wird weitergemacht. Und wenn dann dadurch eine schwere Krankheit entsteht, wird aufgehört. Aber vorher nicht.

Last edited by landybehr; 30/04/2026 21:22.

Geld vor Inflation in Sicherheit bringen? Gleichzeitig das Handwerk unterstützen? Fahr' Land Rover!