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Hier kann man sehr schön lesen, worum es in dem Film geht: https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/das-gewicht-der-welt-2025Es war Preview, der offizielle Kinostart war noch nicht. Ozy, du verdrehst da Dinge. Atomstrom, hmmja: ![[Linked Image from up.picr.de]](https://up.picr.de/50833349ww.jpg) Das ist jetzt kurz mal eine KI Suche gewesen. Sag' wie macht das Sinn? Bei Elektroauto holt "man" gern die ganzheitlichen Kosten von Abbau des Lithiums bis zum Recycling her und rechnet, dass man nicht nur auf den so extrem viel besseren Wirkungsgrad gucken "darf". Bei Atomstrom ist aber so ein Ausblenden erlaubt? Das mit der Wirtschaft greife ich noch auf. Muss bloss erst los... Aber kurz noch: in Solarzellen und später Windkraft war Deutschland mal Marktführer. Beides wurde abgewürgt. Wenn diese Produktionsart von Strom nun aber billiger ist, entwickelt sich der Markt dann immer noch freudestrahlend (nettes Wortspiel) hin zu Atom??. Erkläre mir, warum der Verlust eines mutmaßlichen Vorsprungs in atomarer Forschung mehr schmerzen könnte, als der Verlust bei den Erneuerbaren - über die man noch redet, wenn Uran überall abgebaut ist.
Last edited by landybehr; 30/04/2026 05:53.
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Wir leben erst am Beginn des Atomzeitalter. Ihr sorgt euch über Atommüll und vergesst völlig dass wir vor 50 Jahren all unseren Müll auf die Müllkippe gekarrt haben.Recycling, unbekannt. Das Recycling der abgebrannten Brennstäbe ist bereits weit fortgeschritten und der Tag wird kommen wo der Kreislauf soweit geschlossen ist dass nur noch Schotter übrig bleibt den man gefahrlos auf ner Halde entsorgen kann. Aber der Rest der Welt forscht da kräftig weiter daran, nur wird es halt ohne den deutschen Genius wohl etwas länger dauern. 1Kg Uran hat nunmal soviel Energie wie 1500T Kohle. Und das 24/7 365 Tage im Jahr. In China rechnen sie übrigens mit 7Ct/KWh. Und warum Deutschland die wahrscheinlich sichersten AKW des Planeten vorzeitig abschaltet wird keiner jeh verstehen. Haben wohl zuviel Geld in Deutschland.
PS: Ich halte einen Strommix für das sinnvollste, nicht Schwarz oder Weiss.
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DaPo |
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Hallo, meine persönliche Meinung ist ja, daß das mit dem menschengemachten Klimawandel nichts als eine gewaltige Gelddruckmaschine für einige Wenige ist. Denn man sollt sich dazu mehrere Fragen stellen: - Wie kam Hannibal mit den Elefanten über die Alpen?
- Warum heißt Grönland Grönland (also Grünland)?
- Wie konnten die Römer in Britannien in großem Stil Wein anbauen, heute ist es dafür zu kalt?
- Wie kommen eiszeitliche Mammuts etc. in den sogenannten Permafrostboden?
- etc.
Wenn man sich diese und andere Fragen stellt, kommt man irgendwie zu dem Schluss, daß es heute kühler ist als in der Vergangenheit. Das deckt sich auch mit Messergebnissen aus Bohrkernen etc., und lässt Fragen an der Glaubwürdigkeit der Aussagen der Klimasektenforscher aufkommen. Dabei immer bedenken. Wissenschaft hat nicht die Wahrheit gepachtet, Wissenschaft ändert sich. Vieles von dem, was früher als richtig galt, gilt heute manchmal als Falsch, Anderes natürlich nicht. Wissenschaft wird betrieben, um Thesen zu belegen oder zu widerlegen, durch Forschung und Auswertung von Messungen. Das Problem dabei ist, man kann aus ein und denselben Daten unterschiedliche Schlüsse ziehen. Wissenschaft kotet Geld, und das muss irgendwo her kommen. Zumeist von Geldgebern, die irgend etwas bewiesen oder auch widerlegt haben möchten. Klar, dass die Ergebnisse daher nicht ganz neutral sind, wess' Brot ich ess', dess' Lied ich sing... Kosten der Kernkraft, ja, ganz ohne sind die sicher nicht. Aber voll funktionsfähige Kraftwerke zu zerstören ist sicherlich das Dämlichste, was man tun kann, die reinen Betriebskosten sind nämlich sehr niedrig. Und erneuerbare Energien haben sicher viele Vor- aber auch viele Nachteile, so sind sie prinzipiell nicht grundlastfähig. Für starke und plötzliche Lastwechsel im Netz braucht es nun mal Turbinen o.Ä. mit großen Massen, das bieten Windräder nicht, Solarzellen schon gar nicht. Und solange wir keine eigenen Speichermöglichkeiten haben, ist es völlig schwachsinnig, auch nur ein neues Windrad oder Solarfeld zu bauen.
Grüße DaPo
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Ozymandias |
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Puhh, also wirklich Puhhh...
Was hat denn der Umstand, daß man in Deutschland Müll einfach deponiert hat (in NRW zum Beispiel einfach kurz unter Plugschartiefe verbuddelt hat) damit zu tun, was man nun mit dem Atommüll machen soll. Wenn der Strom in China wirklich so günstig ist .. dann ziehen wir doch eine Strippe nach China. Ist ja auch schön für die Chinesen. Aber in Deutschland ist es nun mal teurer. Die Wiederaufarbeitung, jaja, läuft ja schon "gut" damit, das "bis auf Null aufarbeiten" gibt es nicht. Wann soll das kommen. Noch wird hier und da etwas aufbereitet und immer noch ein Großteil bleibt zu deponieren. Derzeit gibt es nur ein Endlager in Finnland, offenbar. Ich möchte auch kein Endlager in meiner Nähe haben, aber vielleicht finden sich ja Freiwillige.
Das Mammut. Ich erkläre mal eins aus dem Film. Es gibt ein Archiv aus Bohrkernen. Von Grönland und der Antarktis. Nehmen wir Grönland. Dort fällt Schnee. Der bildet eine SChicht. Mit der Zeit verdichtet sie sich. Über viele Jahre schneien immer neue Schichten darauf. Druck bildet sich. Im Grunde sieht man einem Bohrkern Schichten an, so wie Jahreringe an Bäumen. Und man kann sehen, ob es Plusgrade gab. Und Gaseinschlüsse hat man auch. Die eine Wissenschaftlerin hat sehr klar gesehen, daß es vor langer Zeit auch mal Plusgrade gab. Aber als Ausnahme und es die eben sehr, sehr lange nicht gab. Aber seit etlichen Jahren (wer mitdenkt vermutet, daß das nicht vor Beginn des Industriezeitalters war) ist das vorbei. Es mehren und reihen sich Jahre, in denen das Eis abschmilzt. Grönland kann Grön heißen, weil es diese geographische Gegebenheit schon ewige Millionen JAhre gab und da Pflanzen wuchsen. In den letzten Jahrzehntausenden jedenfalls nicht. KI scheint mir hilfreich, und die sagt, daß das Land absichtlich so genannt wurde, um Siedler anzulocken Tatsächlich war das Land zu der Zeit vereist. Es ist also auf was grün war, jede Menge Eis draufgekommen. Aber das ist ja dann bald vorbei. Wer sehr nah an der Küste wohnt und nicht unbedingt einige Meter über Normal-Null hat jetzt noch Zeit ... ach, lassen wir das. Genau so jedenfalls wie eben erklärt, verschwindet ein Mammut im Eis. Es fällt um. In der Gegend ist es kalt, aber der Boden weich, es sinkt etwas ein. Es schneit drauf. Und dann sind rasch Schichten darüber. Die sind ja auch nicht unendlich dick, diese Schichten. Sondern nur wenige Meter. Deswegen tauchen jetzt ja auch Mammuts wieder auf.
Ich glaube, ich muss mal etwas klarstellen. Die Leute, die Wissenschafter, die nun wirklich vielzähliche Ergebnisse zum Klima zusammengetragen haben, tun das nicht so, wie Ihr gerade. Mir kommen hier Meinungen entgegen (von denen ich auch eine habe), und dann sucht man sich Argumente, die sie stützen. Eine Diskussion auf ein Ziel hin. Wissenschaft geht anders. Es stellt sich eine Frage, man hat eine Theorie. Und dann folgt eine Untersuchung. Bei der kann herauskommen, daß die Theorie bestätigt wird, oder auch nicht. Im Fall des Klimaproblems ist dummerweise und leider extrem viel dabei herausgekommen, daß ja: Gletscher schmelzen, Eisberge schmelzen, Grönland schmelzt ab, Permafrostboden taut auf. Südeuropa, zB Südspanien wird mehr oder weniger"desertifizirt" (Also sich hin zu einer Wüste entwickeln) und ganz viel etc. !! Da kann man sagen, eine Studie kann man fälschen (so wie zB ein Mitarbeiter von Monsanto wissentlich eine Studie falsch geschrieben und veröffentlicht hat, die Glyphosat harmloser darstellte. Diese Studie hat Zulassungen beeinflusst. Ohne sie wäre das Mittel in Amerika UND Europa vor einigen Jahren im Zuge einer Neubewertung verboten worden). Aber beim Klima gibt es nun mal so viel, daß dieser Faktor unter den Tisch fällt. Man kann das leugnen, weil es einem nicht passt. Weil man sich, (sinngemäß nach Prof.Seiffert: ) hinter einer Tür der Verdrängung bequem eingerichtet hat und wenn einer sagt, Du kannst da nicht sein, findet derjenige das Scheisse. Aber so ist es nun mal. KI ist doch einfach, Dapo, nutze die doch mal zur Suche. Ich will sagen, der Wissenschaftler wird die gewonnenen Ergebnisse seiner Untersuchung am Ende "sprechen lassen" und nicht das, was er vielleicht eingangs gern herausbekommen hätte. Das ist in unserer Diskussion ein FUNDAMENTALER Unterschied. Das gibt nebenbei auch Argumenten eine verschiedene Berechtigung.
Und noch ein Statement, das ich wiedergebe. Diemal von Prof. Maja Göpel. Nämlich die Frage der Motivation. Was unterstellt Ihr den Wissenschaftlern. Daß sie uns allen die Laune vermiesen wollen ? Meint Ihr nicht, auch Wissenschaftler würden sagen, jeder soll 14 Häuser, 34 SUVs und 400 Mobiltelefone haben. Warum soll man dagegen sein, warum bloß, wenn das so alles ohne Nachteile wäre.
Tja, warum redet die Wissenschaft bloß nur dagegen...
Ich schätze, ich muss hier helfen: weil die Ergebnisse nun, so blöd es auch ist, eindeutig sind. Wer sich die Mühe macht, mal hinzusehen, findet bis jetzt auch praktisch alles Wichtige an "Vorahnung" bestätigt. Und wenn man weiß, dass da noch mehr folgt, und wenn man langfristig denkt, und wenn man auch Verantwortung nicht nur für sich selbst lebt, und wenn einem die Lebensgrundlage (die Gewichtigkeit dieses Wortes .. wie soll ich die gebührend betonen?) nicht egal ist, und die Gegebenheiten der Kinder und Enkel auch nicht, dann möchte man in ein Handeln kommen. Nein in eine Veränderung. Und zwar so gut es geht, so weit es geht, und so effektiv es geht. Aber nicht zwischen Bremsbacken stecken.
Mich erinnert Euer Festhalten an dem Fossilen an ein Suchtverhalten. Das ist wie bei Jemandem der raucht und vom Arzt/Wissenschaftler erklärt bekommt, daß das nicht gesund ist. Aber es wird weitergemacht. Und wenn dann dadurch eine schwere Krankheit entsteht, wird aufgehört. Aber vorher nicht.
Last edited by landybehr; 30/04/2026 21:22.
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Ich weiss, das Thema hängt zum Halse heraus. Ich bin halt deprimiert. Vor 40 Jahren habe ich ein Buch eines renommierten Autoren gelesen. Der "Inhalt" des Wikipedia-Artikels gibt es in kurzer Form gut wieder :
https://de.wikipedia.org/wiki/So_la%C3%9Ft_uns_denn_ein_Apfelb%C3%A4umchen_pflanzen
Die ethik-philosphische Diskussion des Buches findet sich bis jetzt voll bestätigt. Und so wird denn auch der Rest zutreffen. Schon schade drum.
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Hallo, Grönland kann Grön heißen, weil es diese geographische Gegebenheit schon ewige Millionen JAhre gab und da Pflanzen wuchsen. ob das die Wickinger wussten? In den letzten Jahrzehntausenden jedenfalls nicht. KI scheint mir hilfreich, und die sagt, daß das Land absichtlich so genannt wurde, um Siedler anzulocken ja, das stimmt. Das heißt aber nicht, dass es da nicht grün war. Der Süden war jedenfalls eisfrei und bewachsen, auch wenn ein Großteil von Grönland auch damals zugefroren war. Tatsächlich war das Land zu der Zeit vereist. Es ist also auf was grün war, jede Menge Eis draufgekommen. eben. Zu Zeiten der wickinger war es da wärmer als jetzt. Und zu etlichen Zeiten davor ebenfalls, ein stetiges Hin und Her. Genau so jedenfalls wie eben erklärt, verschwindet ein Mammut im Eis. Es fällt um. In der Gegend ist es kalt, aber der Boden weich, es sinkt etwas ein. Es schneit drauf. Und dann sind rasch Schichten darüber. Die sind ja auch nicht unendlich dick, diese Schichten. Sondern nur wenige Meter. Deswegen tauchen jetzt ja auch Mammuts wieder auf. da die Mammuts aber nicht nur im Eis, sondern im Boden darunter liegen, heißt das auch, daß dieser mal getaut gewesen ist, es also warm genug war. Ich glaube, ich muss mal etwas klarstellen. Die Leute, die Wissenschafter, die nun wirklich vielzähliche Ergebnisse zum Klima zusammengetragen haben, tun das nicht so, wie Ihr gerade. Mir kommen hier Meinungen entgegen (von denen ich auch eine habe), und dann sucht man sich Argumente, die sie stützen. Eine Diskussion auf ein Ziel hin. Wissenschaft geht anders. Es stellt sich eine Frage, man hat eine Theorie. Und dann folgt eine Untersuchung. Bei der kann herauskommen, daß die Theorie bestätigt wird, oder auch nicht. Genau. Nur dass die Ergebnisse von Wissenschaftlern, die eben zu dem Schluss gekommen sind, das das alles übertrieben ist, nicht gehört werden, und/oder ihnen die Jobs gekündigt werden oder die Gelder gestrichen. Viele knicken dann halt ein. ("Und sie dreht sich doch") Im Fall des Klimaproblems ist dummerweise und leider extrem viel dabei herausgekommen, daß ja: Gletscher schmelzen, Eisberge schmelzen, Grönland schmelzt ab, Permafrostboden taut auf. Südeuropa, zB Südspanien wird mehr oder weniger"desertifizirt" (Also sich hin zu einer Wüste entwickeln) und ganz viel etc. !! Ja, das ist offensichtlich. Aber auch nichts Neues. Gab s immer mal in der Geschichte, und wird es immer mal wieder geben. Da kann man sagen, eine Studie kann man fälschen (so wie zB ein Mitarbeiter von Monsanto wissentlich eine Studie falsch geschrieben und veröffentlicht hat, die Glyphosat harmloser darstellte. Diese Studie hat Zulassungen beeinflusst. Ohne sie wäre das Mittel in Amerika UND Europa vor einigen Jahren im Zuge einer Neubewertung verboten worden). Die Studie tat genau das, was der Auftrag-/Geldgeber wollte. Genau das habe ich oben gesagt. Solange sich mit dem Klimawandel Milliarden verdienen lassen, werden Studien diesen "belegen". Bis irgendwann eine andere Sau durchs Dorf getrieben wird. Aber beim Klima gibt es nun mal so viel, daß dieser Faktor unter den Tisch fällt. Man kann das leugnen, weil es einem nicht passt. Weil man sich, (sinngemäß nach Prof.Seiffert: ) hinter einer Tür der Verdrängung bequem eingerichtet hat und wenn einer sagt, Du kannst da nicht sein, findet derjenige das Scheisse. Aber so ist es nun mal. Also bitte auch nicht leugnen, dass die Studien unrichtig sein können. KI ist doch einfach, Dapo, nutze die doch mal zur Suche. Das tue ich. Mittlerweile sogar recht oft. Ich hinterfrage die Ergebnisse aber auch. Die KIs machen ja nichts Anderes, als Quellen im Netz zu durchforsten. Klar, dass die zuerst die gängigste Meinung bringt. Hinterfrage mal die KI-Ergebnisse, indem Du eine andere KI, oder zumindest eine andere Session auf einem anderen Gerät parallel nutzt. Kann interessant werden. Ich will sagen, der Wissenschaftler wird die gewonnenen Ergebnisse seiner Untersuchung am Ende "sprechen lassen" und nicht das, was er vielleicht eingangs gern herausbekommen hätte. Richtig. Solange er sprechen darf. Und noch ein Statement, das ich wiedergebe. Diemal von Prof. Maja Göpel. Nämlich die Frage der Motivation. Was unterstellt Ihr den Wissenschaftlern. Daß sie uns allen die Laune vermiesen wollen ? Meint Ihr nicht, auch Wissenschaftler würden sagen, jeder soll 14 Häuser, 34 SUVs und 400 Mobiltelefone haben. Warum soll man dagegen sein, warum bloß, wenn das so alles ohne Nachteile wäre.
Tja, warum redet die Wissenschaft bloß nur dagegen... weil die meisten Wissenschaftler auch eine Motivation haben: Auf Dauer Geld zu verdienen und ihre Jobs zu behalten.
Grüße DaPo
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Moin Dapo, ich bin gerade müde drum. Ich erinnere mich zunehmenden an das Buch Hoimar von Dithfurts.
Er hat einfach Recht. Der Mensch, auch Du, kann nichts dafür, dass er ist, wie er ist. Die genetisch implemetierten Motivation sind nun mal da und wirken. Sie führen zum Untergang. Das Großhirn könnte nur theoretisch genug Kontrolle über die Bedürfnisse gelangen. Tatsächlich sind wir nicht weit genug entwickelt. Wir müssen zugrunde gehen und Platz für besser angepasste Spezies machen. Es tut mir leid um die, die die Erkenntnis und Motivation haben, sich abzuheben. Es tut mir Leid um die 150 Arten, die tagtäglich aussterben. Doch der Mensch ist nicht nur egozentrisch genug, sondern auch mächtig genug, es durchzuziehen. Der NDR hat mal einen satirischen joke i.S "der größten Abrißparty aller Zeiten" gemacht. Bitterly true.
Dapo, ich sage, du kritisiert bzw fegst die unbequemen Forschungsergebnisse vom Tisch mit der Idee, dass die Forschung nur einem Auftraggeber hörig ist. Und dass sie deswegen komplett ungültig ist.
Als jemand, der eine Promotion durchlaufen hat, eine Arbeit in Grundlagen geliefert hat, bilde ich mir ein, etwas Überblick zu haben, wie das meiste läuft. Am Beispiel von Monsanto (s.o.) wird klar- es gibt genau DIE Vorgänge, die du meinst. Aber die Forschung zum Klima ist davon entkoppelt. Prof. Seiffert ist Dozent in Physikalischer Chemie. Er ist an der Uni Mainz beschäftigt, arbeitet in Grundlagenforschung an Polymeren, die Wasser entsalzen können. Sein Gehalt kommt von der Uni. Damit einher,schon durch den Titel, kommt sein Lehrauftrag. Ergebnisse, die er erreicht, werden seinen Namen berühmt machen. Und seine Motivation ist der Ehrgeiz, so etwas der Welt zu geben. Am Ende wird irgendeine Firma es aufnehmen und damit Geschäft machen. Genau so hat die Grundlagenforschung in der Atomphysik Ergebnisse auf universitärer Ebene (auf Staatskosten) erwirkt. Und der "Deal" war, die Industrie nutzt das, umsonst. Aber wenn sie damit Geschäfte macht, soll sie auf die Abfallkosten übernehmen. Darauf ließen sich alle ein. Doch wo sind wir jetzt? Die Entsorgungskosten sind dem Steuerzahler aufgefordert. Die Energiefirma ist sehr weitgehend davon befreit. Tja, ganz toll für alle die im Moment nicht sagen " aber ohne Wirtschaft geht es nicht", sondern mit dem Mist da stehen, wenn unsere Generation sich kurz vor dem Grab auf die Schulter klopft und sich sagt " also wir hatten es ja voll im Griff "
Du hast leider nur eine Vorstellung, aber keinen Einblick davon, wie die allermeiste Grundlagenforschung läuft.
Aber ... Peace.. bewahre dir dein Weltbild. Nachdem ich nochmal rekapituliert habe, dass jemand, sachlich, vor 41 Jahren vorhersagen konnte, was kommt. Und bisher nichts ihn falsifiziert (über Falsifikation läuft es. Prof Seiffert zitierte: " in der Forschung irren wir uns empor". Schau dir einfach seine Videos auf Instagram etc an). Tja da ist mir wieder bewusst, der Mensch läuft mit Scheuklappen. Aber das was er damit sieht, hält er für das absolut Ganze..Also, nachdem ich das o.g. Buch rekapituliert habe, ist mir ja klar, wir Menschen machen uns weg und wir müssen eigentlich auch weg. Ich hoffte, das Grosshirn und Vernunft wäre weit genug gekommen. Aber das war ein frommer Wunsch. Ich bin da ja auch nicht perfekt. Wenn ich auf PV, Wärmepumpe und Elektroauto umstellen, oder schon umgestellt habe, ist das ja auch mit der Idee, mein Gewohnheitsleben weiter zu führen, nur eben mit grünem Gewissen. Ich müsste mich dabei hinterfragen: muss ich wirklich 1,8to Materie bewegen, um zur Arbeit zu kommen? Ja?? Oder wäre ein Pedelec, dass mit mir etwas mehr als hundert Kilo bewegt, nicht auch zielführend.... würde aber Kraftwerke entlasten??
Sei's drum. Wir beide, oder wir drei haben uns nackt gemacht. Die Welt mag in 30 oder nochmal 40 Jahren über diesen Thread stolpern. Und au zukünftiger Sicht wird einfach zu urteilen sein.
Ich bin sicher, es ist so wie , als sage dein Kind: "Also Papa, das war doch damals schon klar. Wieso hast du bloss weiter geraucht. Jetzt ist der Krebs da und wir als gesamtw Familie müssen es ausbaden und drunter leiden. Aber ein pasr Jahrzehnte hast du mit einem Trugschluss Frieden gehabt
Ich persönlich habe beschlossen, das Mögliche zu tun. Ich baue mir den Iltis auf Elektroantrieb um. Vielleicht ergänze ich später ein Pedelec dazu. Die Frau bekommt kommende Woche ein Elektroauto. Die Wärmepumpe zieht bis zum Winter ein. Es wurden schon drei Erdbohrungen gemacht, weil ich überzeugt bin, dass Geothermie/Erwärme das absolut Effizienzteste ist. Scheiss auf gedrosselte Förderung Es zählt, das auf viele Jahrzehnte Kraftwerke etwas weniger machen müssen. So etwas brauche ich, so auch Prof. Seiffert es formulierte: um in den Spiegel sehen zu können und zu sagen, wir haben es versucht (in meinen Worten: das mir Möglichste getan) und vor die Kinder zu treten und zu sagen: wir haben es versucht. Ja, ich versuche wirklich, mein Möglichstes zu tun. Unser Junior lebt Fremdverantwortung derart, dass es mich schon manchmal beschämt und zum Handeln auffordert. Das kann einfacher Müll sein, an dem ich so wie drei andere Erwachsene vorbei gelaufen sind (Hab ich doch nicht hingeworfen.. was gehr mich es an..?) Und er hebt ihn auf und wirft ihn in den Mülleimer. Ja, das macht mich stolz, weil ich sagen kann, die Welt um meinen Sohn ist ein klein wenig besser. Und meine Verantwortung ist, ihn nicht damit alleine zu lassen. Ich stelle mir diesem Anspruch. Sodann kann ich sagen, ich habe es versucht. Ich kann keinen anderen missionieren. Ich kann es nur für mich versuchen.
Last edited by landybehr; 01/05/2026 21:45.
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Ich finde es gut wenn man das Machbare macht! Aber nicht auf biegen und brechen. Das Gute setzt sich immer durch, automatisch.
Nur mit dem Kopf durch die Wand bringt niemandem was.
Betreffs Gletscher, in der Schweiz sind hochalpine Siedlungen aufgetaucht aus dem 14.Jahrhundert welche von den Gletschern begraben wurden in der Zeit danach. Die Forschung war schockiert über die Fundorte, wiedersprachen diese der gängigen Lehrmeinung wann wo der Gletscher war. Nur durch die schwindenden Gletscher wurde das erst sichtbar.
Last edited by Ozymandias; 01/05/2026 22:04.
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