Dann bleiben ja immer noch die schwindenden Gletscher. Ich glaube, wir wollen auch nicht unbedingt die Lebensbedingungen in Europa, die vor mehr als 10tsd Jahren herrschten. Das nicht, und was direkt danach passierte. In der Nordsee gab es das Doggerland:

https://de.wikipedia.org/wiki/Doggerland

Ein Beispiel für durch Eisschmelze überflutet, vormals von Menschen betretenes Land.
Ich sag ja gar nicht, kalte und warme Erdenzeiten gab es nie. Im Gegenteil. Im von mir angesprochenen Kinofilm wird gezeigt, wie sehr es hoch unundd runter ging. Aber es folgten ein paar tausend Jahre, in denen es stabil war. Und zufällig im dieser Zeit nahm die Entwicklung der menschlichen Kultur Fahrt auf. Man will eigentlich keinen Wechsel. Ob, jetzt in ein- bis zweihundert Jahren durch uns, oder in ferner Zukunft durch werweißwasfüreinen Einfluss.

Das mit der Schweiz hab ich nicht gefunden. Vielleicht magst du mir da helfen.

https://www.watson.ch/wissen/schwei...nderung-wie-die-walserdoerfer-entstanden

Das eben verlinkte fand ich. Ganz interessant. Aber da sprach nun nichts gegen die Probleme durch Erderwärmung. Ihr habt noch nicht erwähnt, dass Römer vor 2000 Jahren in Nordafrika noch sehr erfolgreich Korn anbauen konnten. Dass das nicht lange währte ist durchaus ein Beweis für Klimaänderungen, aber auch dafür daß damals Menschen Aquädukte bauen konnten und kulturell weit vorn waren, während nach deren Rückzug verbleibende Menschen nicht "nachhaltig" damit umgingen.

Es Bleibt immer noch das Problem des extrem schnellen Anstiegs der Temperaturen derzeit.

Ich hab zum Beispiel den Eindruck, der absolut subjektiv ist, dass im Frühjahr jetzt schöne lange Phasen von Sonne und Trockenheit regelmäßiger werden. Just dann, wenn auf den Feldern eine Saat aufgehen soll. Wetter wäre, wenn das mal ein Jahr passiert und das nächste nicht. Klima ist, wenn sich das wirklich verfestigen würde. Eine Weile wäre das nicht schlimm. Auf dem Weltmarkt könnte Getreide von anderswo beschafft werden, zuungunsten von Ländern, denen es dann zu teuer wird. Die müssten sich dann auf den Weg machen dorthin, wo es was gibt. Ohne dass man die Menschen dort will. Frieden entsteht dadurch nicht. Aber zurück - vorher können wir hier ja einfach mehr bewässern. Ich arbeite in einem Haus, wo die so außergewöhnlich trockenen Sommer vor ein paar Jahren dazu führten, dass ein auf einfaches Fundament gesetzten Hausanbau absackte/-kippte. Wo 30 jahre eine Anmauerung gut war, tut sich nun ein Spalt auf, durch den die Hand passt. Noch ist das fern von kritisch. Aber ich kann es mal ins Feld führen, wenn von Folgekosten der Erderwärmung geredet wird.

So hängt einfach zu viel ineinander. Ich bin der letzte, der es vollumfänglich begreift.

Last edited by landybehr; 02/05/2026 05:43.

Geld vor Inflation in Sicherheit bringen? Gleichzeitig das Handwerk unterstützen? Fahr' Land Rover!