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Sprachkehler
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Sprachkehler
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Zur Zeit der größten Dürre und Hitzeperiode um 1540 hat man einige tausend Hexen verbrannt und es trat nie wieder ein solches Ereignis ein… Warum man davon abkam, hat ja funktioniert?
"Gib mir Bier oder gib mir den Tod! ...oder beides!" [Al Bundy]
Endlich kein Berliner mehr!
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DaPo, Ozymandias, jenzz |
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Eine andere Frage: Le-Chat hat für mich gezählt, es gibt mindestens 250000 Studien zum Thema Klimawandel. Aber Hunderte bis wenige Tausende zum Thema "finanzielle Auswirkungen des Klimawandels". Aktuell macht eine Studie "die Runde" als "diejenige Studie, die Katharina Reiche zurückhalten wollte": https://www.ioew.de/news/article/au...egionen-koennte-sich-bis-2033-verdoppelnKann mir jemand erklären, warum es irgendwie keine Ökonomen gibt, die demonstrieren, weil sie so wichtig finden, dass der Ausbau Erneuerbarer forciert würde? Da geht doch augenscheinlich dem Land und Gemeinden in Zukunft Geld verloren. Ein Umstand, der normalerweise Leute bewegt, denen Umwelt egal ist. Also ich warte jetzt auf die ersten BWLer, die sich mit Sekundenkleber vor die Ampel kleben 
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Zur Zeit der größten Dürre und Hitzeperiode um 1540 hat man einige tausend Hexen verbrannt und es trat nie wieder ein solches Ereignis ein… Warum man davon abkam, hat ja funktioniert? Richtiger Ansatz, aber nicht genug auf heutige Zeit adaptiert. Ich will natürlich nicht, dass irgendwer tatsächlich verbrannt wird. Aber auf theoretischer Ebene - man müsste heute die eine oder den anderen Politiker nehmen.
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Mogerator
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Mogerator
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Moin Landybehr, Dapo, ich sage, du kritisiert bzw fegst die unbequemen Forschungsergebnisse vom Tisch mit der Idee, dass die Forschung nur einem Auftraggeber hörig ist. Und dass sie deswegen komplett ungültig ist. ich sage nicht, dass sie deshalb komplett ungültig sind. Ich sage aber, dass die deshalb hinterfragt werden müssen, ergebnisoffen. Nur weil 2000 veröffentliche Studien in eine Richtung, und nur 200 in die andere Richtung gehen, heißt das nicht, dass die 2000 Recht haben müssen. Unzählige Theorien, an die die Wissenschaft glaubte und an denen Wissenschaftler hingen, sich nahezu dran klammerten, wurden widerlegt. In sofern meine ich, die Wissenschaft sollte immer kritisch hinterfragt werden, auch von der Wissenschaft selbst. Als jemand, der eine Promotion durchlaufen hat, eine Arbeit in Grundlagen geliefert hat, bilde ich mir ein, etwas Überblick zu haben, wie das meiste läuft. Da kann ich nicht mithalten, von Maschinenbau zu Wirtschaftsingenieruwesen gewechselt, ohne Promotion und ohne Grundlagenforschung. Weiß daher aber auch, was es mit vielen Studien auf sich hat. Am Beispiel von Monsanto (s.o.) wird klar- es gibt genau DIE Vorgänge, die du meinst. Aber die Forschung zum Klima ist davon entkoppelt. Prof. Seiffert ist Dozent in Physikalischer Chemie. Er ist an der Uni Mainz beschäftigt, arbeitet in Grundlagenforschung an Polymeren, die Wasser entsalzen können. Sein Gehalt kommt von der Uni. Damit einher,schon durch den Titel, kommt sein Lehrauftrag. Ich kenne den Mann und seine Forschung nicht, daher steht es mir nicht zu, hier Urteile zu fällen. Ich war aber in zwei Berufungsverfahren für neue Dozenten involviert, kenne daher ein wenig die Vorgehensweise im Hintergrund. Ergebnisse, die er erreicht, werden seinen Namen berühmt machen. Und seine Motivation ist der Ehrgeiz, so etwas der Welt zu geben. Am Ende wird irgendeine Firma es aufnehmen und damit Geschäft machen. Ich wünsche es ihm. Aber immmer im Hinterkopf haben, auch ein Herr Lauterbach hat einen Titel. Professoren müssen nicht immer Ahnung, und schon gar nicht Recht haben... Genau so hat die Grundlagenforschung in der Atomphysik Ergebnisse auf universitärer Ebene (auf Staatskosten) erwirkt. Und der "Deal" war, die Industrie nutzt das, umsonst. Aber wenn sie damit Geschäfte macht, soll sie auf die Abfallkosten übernehmen. Darauf ließen sich alle ein. Doch wo sind wir jetzt? Die Entsorgungskosten sind dem Steuerzahler aufgefordert. Die Energiefirma ist sehr weitgehend davon befreit. Tja, ganz toll für alle die im Moment nicht sagen " aber ohne Wirtschaft geht es nicht", sondern mit dem Mist da stehen, wenn unsere Generation sich kurz vor dem Grab auf die Schulter klopft und sich sagt " also wir hatten es ja voll im Griff "
Du hast leider nur eine Vorstellung, aber keinen Einblick davon, wie die allermeiste Grundlagenforschung läuft. Das ist wahr, bei Grundlagenforschung bin ich raus. Ich persönlich habe beschlossen, das Mögliche zu tun. Ich baue mir den Iltis auf Elektroantrieb um. Vielleicht ergänze ich später ein Pedelec dazu. Die Frau bekommt kommende Woche ein Elektroauto. Die Wärmepumpe zieht bis zum Winter ein. Es wurden schon drei Erdbohrungen gemacht, weil ich überzeugt bin, dass Geothermie/Erwärme das absolut Effizienzteste ist. Scheiss auf gedrosselte Förderung Es zählt, das auf viele Jahrzehnte Kraftwerke etwas weniger machen müssen. Das ist ja völlig in Ordnung, auch wenn ich da -noch- keinen Sinn drin sehe, solange der Strom nicht 100% grün ist (was noch SEHR lange dauern wird) Ihr habt noch nicht erwähnt, dass Römer vor 2000 Jahren in Nordafrika noch sehr erfolgreich Korn anbauen konnten. Stimmt, ich hatte nur den Wein auf der Insel genannt. Dass das nicht lange währte ist durchaus ein Beweis für Klimaänderungen Jups , aber auch dafür daß damals Menschen Aquädukte bauen konnten und kulturell weit vorn waren, während nach deren Rückzug verbleibende Menschen nicht "nachhaltig" damit umgingen.
Es Bleibt immer noch das Problem des extrem schnellen Anstiegs der Temperaturen derzeit.
Ich hab zum Beispiel den Eindruck, der absolut subjektiv ist, dass im Frühjahr jetzt schöne lange Phasen von Sonne und Trockenheit regelmäßiger werden. Just dann, wenn auf den Feldern eine Saat aufgehen soll. Wetter wäre, wenn das mal ein Jahr passiert und das nächste nicht. Und genau deshalb komme ich für mich zu dem Schluss, dass das eben nicht so ist. Wir hatten tatsächlich warme Jahren, aber das Letzte, dass ja vorher wieder "das heisseste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen" werden sollte, war da anderer Meinung. Und mein Vater erinnerte sich an viele Jahre in der Vergangenheit, die extremer waren, in beide Richtungen. Eine andere Frage: Le-Chat hat für mich gezählt, es gibt mindestens 250000 Studien zum Thema Klimawandel. Aber Hunderte bis wenige Tausende zum Thema "finanzielle Auswirkungen des Klimawandels". Aktuell macht eine Studie "die Runde" als "diejenige Studie, die Katharina Reiche zurückhalten wollte": https://www.ioew.de/news/article/au...egionen-koennte-sich-bis-2033-verdoppelnKann mir jemand erklären, warum es irgendwie keine Ökonomen gibt, die demonstrieren, weil sie so wichtig finden, dass der Ausbau Erneuerbarer forciert würde? Da geht doch augenscheinlich dem Land und Gemeinden in Zukunft Geld verloren. Ein Umstand, der normalerweise Leute bewegt, denen Umwelt egal ist. Also ich warte jetzt auf die ersten BWLer, die sich mit Sekundenkleber vor die Ampel kleben  Das wird nicht passieren. Weil gerade die BWLer rechnen können und wissen, dass sich Erneuerbare derzeit nur mit Subventionen lohnen*, und dass es keinen Sinn macht, noch mehr Zeug in die Landschaft zu pflanzen (10 mal Null ist auch Null), solange wir überschüssigen Strom nicht (für länger als 45 Minuten) speichern können. *oder eben für Konzerne, die damit Geld verdienen
Grüße DaPo
Fußball war doof, Fußball ist doof, Fußball bleibt doof.
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Bin da gerade über einen Artikel gestolpert zu dem Thema.
Aus rot-grüner Sicht ging am Tag der Arbeit ein alter Traum in Erfüllung: Wind- und Solaranlagen generierten in Deutschland am 1. Mai um die Mittagszeit rund 30 Prozent mehr Strom, als das Land brauchte. Zum einen lag das am Wetter und am Einfallswinkel der Sonne um diese Jahreszeit. Zum andern stand die Wirtschaft, die 68 Prozent des Strombedarfs verschlingt, wegen des sozialistischen Jubeltages europaweit still.
Volkwirtschaftlich betrachtet war es ein Albtraum. Im internationalen Stromhandel sank der Strompreis in Mitteleuropa stundenweise auf minus 499,99 Euro/MWh. Auch das war ein Rekord. Und der Preis wäre zweifelsfrei noch tiefer gefallen, wenn die Regulatoren nicht eine Blockade bei minus 500 Euro verfügt hätten. Wie immer man rechnet, den Schaden zahlt am Ende der Konsument – sei es über die Stromrechnung oder über Abgaben und Steuern. Wie der deutsche Energieexperte Stefan Spiegelsperger berechnete, kann ein einziger derartiger Sonnentag Deutschland locker weit über 100 Millionen Euro kosten.
Konkret bedeutet dies: Grossabnehmer, die sich an der Vernichtung des hochsubventionierten solaren «Müllstroms» beteiligten, erhielten 500 Euro pro Megawattstunde gutgeschrieben – ein Vielfaches von dem, was sie für den Strom üblicherweise bezahlen. Das geht, indem man etwa Enteisungsanlagen im Sommer einschaltet, leere Backöfen in Grossbäckereien aufheizt oder Kühlaggregate und Schmelzöfen auf Temperaturleistungen hochfährt, die gar nicht benötigt werden.
Ökologisch betrachtet ist die Stromvernichtung widersinnig. Doch sie ist immer noch sinnvoller, als konventionelle Kraftwerke, die zur Stabilisierung des Netzes ohnehin unabdingbar sind (der iberische Blackout lässt grüssen), für ein paar Stunden auszuschalten. Das Rauf- und Runterfahren der Anlagen wäre nicht nur mit höheren Emissionen und einem schlechten Effizienzgrad verbunden, es verkürzt auch die Lebenszeit der Generatoren massiv. Denn sicher ist bei der Solarenergie nur eines: Sie liefert, so das Wetter will, je nach Jahreszeit höchstens ein paar Stunden pro Tag um die Mittagszeit.
Mit dem hohen Anteil an Wind- und Solarstrom in Deutschland hat das Phänomen der massiven Stromvernichtung in den letzten Jahren exponentiell zugenommen. Wurden im Juni 2021 noch 9 Stunden mit Negativpreisen verbucht, waren es zwei Jahre später im gleichen Zeitraum bereits 23 Stunden und im letzten Jahr bereits deren 153 Stunden.
Für Deutschlands Nachbarn gibt's übrigens keinen Anlass zur Schadenfreunde. Der solare Tsunami führte zu ähnlichen Negativpreisen in halb Europa, von Frankreich über die Schweiz und die Benelux-Länder bis Österreich und Polen. Gut lachen hatten lediglich die Skandinavier. Dank fehlender Übertragungs-Kapazitäten hielt sich der Schaden für sie in Grenzen.
Willkommen in der real existierenden Energiewende.
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Dapo, was ich bin tut quasi nichts bedeutend zur Sache. Hoffentlich war das mit der Promotion nicht als Autoritätsgehabe aufgefasst worden. Es wäre mir zu peinlich, so zu argumentieren. Mir war wichtig, dass ich Forschung nicht nur als fremdgesteuert wahrnehmen kann. Es gibt zwar Beispiele. Eins das prominenter ist, als bewusst: ![[Linked Image from up.picr.de]](https://up.picr.de/50852643vx.jpg) Einer fuhr mit 200 durch die 30er Zone. Ist die Mehrheit der Autofahrer Raser? Ein Wolf hat im Supermarkt eine Frage gebissen. Sind alle Wölfe Menschenfresser? Ein Toyota LandCriuser Diesel ist mal liegengeblieben. Sind diese Autos unzuverlässig? Mal anders: WAS MÜSSTE (NOCH) PASSIEREN, UM DICH ZU ÜBERZEUGEN. Also jetzt nicht, wie Studien funktionieren, sondern dass der Prozess der Erderwärmung die Lebensgrundlage von uns hier und noch viel mehr unserer Nachfolger bedroht. ? Was müsste zu erkennen sein.
Last edited by landybehr; 05/05/2026 05:39.
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Ich ergänze nebenbei: Bereits vor der o.g. Studie gab es einen Forscher. Und der hat Wohlstanskrankheiten durch zu viel Kohlenhydrate auf die Gesellschaft zukommen sehen: ![[Linked Image from up.picr.de]](https://up.picr.de/50852680el.jpg) Jetzt kann natürlich einer kommen und sagen, es gibt gar keine Wohlstandskramkheiten durch Übermaß an Kohlenhydrate. Aber ... neee!!! Bei dem hier benanntem Forscher hat jemand schon "frühgewarnt", Jahrzehnte bevor die Gesellschaft es selbst spürt. Geschweige denn, dass es jemand gross interessiert hätte. Ob das vielleicht beim Klima auch zutreffenden könnte....
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