Zur Zeit der größten Dürre und Hitzeperiode um 1540 hat man einige tausend Hexen verbrannt und es trat nie wieder ein solches Ereignis ein… Warum man davon abkam, hat ja funktioniert?
"Gib mir Bier oder gib mir den Tod! ...oder beides!" [Al Bundy]
Le-Chat hat für mich gezählt, es gibt mindestens 250000 Studien zum Thema Klimawandel. Aber Hunderte bis wenige Tausende zum Thema "finanzielle Auswirkungen des Klimawandels".
Aktuell macht eine Studie "die Runde" als "diejenige Studie, die Katharina Reiche zurückhalten wollte":
Kann mir jemand erklären, warum es irgendwie keine Ökonomen gibt, die demonstrieren, weil sie so wichtig finden, dass der Ausbau Erneuerbarer forciert würde? Da geht doch augenscheinlich dem Land und Gemeinden in Zukunft Geld verloren. Ein Umstand, der normalerweise Leute bewegt, denen Umwelt egal ist.
Also ich warte jetzt auf die ersten BWLer, die sich mit Sekundenkleber vor die Ampel kleben
Geld vor Inflation in Sicherheit bringen? Gleichzeitig das Handwerk unterstützen? Fahr' Land Rover!
Zur Zeit der größten Dürre und Hitzeperiode um 1540 hat man einige tausend Hexen verbrannt und es trat nie wieder ein solches Ereignis ein… Warum man davon abkam, hat ja funktioniert?
Richtiger Ansatz, aber nicht genug auf heutige Zeit adaptiert.
Ich will natürlich nicht, dass irgendwer tatsächlich verbrannt wird. Aber auf theoretischer Ebene - man müsste heute die eine oder den anderen Politiker nehmen.
Geld vor Inflation in Sicherheit bringen? Gleichzeitig das Handwerk unterstützen? Fahr' Land Rover!
Dapo, ich sage, du kritisiert bzw fegst die unbequemen Forschungsergebnisse vom Tisch mit der Idee, dass die Forschung nur einem Auftraggeber hörig ist. Und dass sie deswegen komplett ungültig ist.
ich sage nicht, dass sie deshalb komplett ungültig sind. Ich sage aber, dass die deshalb hinterfragt werden müssen, ergebnisoffen. Nur weil 2000 veröffentliche Studien in eine Richtung, und nur 200 in die andere Richtung gehen, heißt das nicht, dass die 2000 Recht haben müssen. Unzählige Theorien, an die die Wissenschaft glaubte und an denen Wissenschaftler hingen, sich nahezu dran klammerten, wurden widerlegt. In sofern meine ich, die Wissenschaft sollte immer kritisch hinterfragt werden, auch von der Wissenschaft selbst.
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Als jemand, der eine Promotion durchlaufen hat, eine Arbeit in Grundlagen geliefert hat, bilde ich mir ein, etwas Überblick zu haben, wie das meiste läuft.
Da kann ich nicht mithalten, von Maschinenbau zu Wirtschaftsingenieruwesen gewechselt, ohne Promotion und ohne Grundlagenforschung. Weiß daher aber auch, was es mit vielen Studien auf sich hat.
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Am Beispiel von Monsanto (s.o.) wird klar- es gibt genau DIE Vorgänge, die du meinst. Aber die Forschung zum Klima ist davon entkoppelt. Prof. Seiffert ist Dozent in Physikalischer Chemie. Er ist an der Uni Mainz beschäftigt, arbeitet in Grundlagenforschung an Polymeren, die Wasser entsalzen können. Sein Gehalt kommt von der Uni. Damit einher,schon durch den Titel, kommt sein Lehrauftrag.
Ich kenne den Mann und seine Forschung nicht, daher steht es mir nicht zu, hier Urteile zu fällen. Ich war aber in zwei Berufungsverfahren für neue Dozenten involviert, kenne daher ein wenig die Vorgehensweise im Hintergrund.
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Ergebnisse, die er erreicht, werden seinen Namen berühmt machen. Und seine Motivation ist der Ehrgeiz, so etwas der Welt zu geben. Am Ende wird irgendeine Firma es aufnehmen und damit Geschäft machen.
Ich wünsche es ihm.
Aber immmer im Hinterkopf haben, auch ein Herr Lauterbach hat einen Titel. Professoren müssen nicht immer Ahnung, und schon gar nicht Recht haben...
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Genau so hat die Grundlagenforschung in der Atomphysik Ergebnisse auf universitärer Ebene (auf Staatskosten) erwirkt. Und der "Deal" war, die Industrie nutzt das, umsonst. Aber wenn sie damit Geschäfte macht, soll sie auf die Abfallkosten übernehmen. Darauf ließen sich alle ein. Doch wo sind wir jetzt? Die Entsorgungskosten sind dem Steuerzahler aufgefordert. Die Energiefirma ist sehr weitgehend davon befreit. Tja, ganz toll für alle die im Moment nicht sagen " aber ohne Wirtschaft geht es nicht", sondern mit dem Mist da stehen, wenn unsere Generation sich kurz vor dem Grab auf die Schulter klopft und sich sagt " also wir hatten es ja voll im Griff "
Du hast leider nur eine Vorstellung, aber keinen Einblick davon, wie die allermeiste Grundlagenforschung läuft.
Das ist wahr, bei Grundlagenforschung bin ich raus.
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Ich persönlich habe beschlossen, das Mögliche zu tun. Ich baue mir den Iltis auf Elektroantrieb um. Vielleicht ergänze ich später ein Pedelec dazu. Die Frau bekommt kommende Woche ein Elektroauto. Die Wärmepumpe zieht bis zum Winter ein. Es wurden schon drei Erdbohrungen gemacht, weil ich überzeugt bin, dass Geothermie/Erwärme das absolut Effizienzteste ist. Scheiss auf gedrosselte Förderung Es zählt, das auf viele Jahrzehnte Kraftwerke etwas weniger machen müssen.
Das ist ja völlig in Ordnung, auch wenn ich da -noch- keinen Sinn drin sehe, solange der Strom nicht 100% grün ist (was noch SEHR lange dauern wird)
Originally Posted by landybehr
Ihr habt noch nicht erwähnt, dass Römer vor 2000 Jahren in Nordafrika noch sehr erfolgreich Korn anbauen konnten.
Stimmt, ich hatte nur den Wein auf der Insel genannt.
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Dass das nicht lange währte ist durchaus ein Beweis für Klimaänderungen
Jups
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, aber auch dafür daß damals Menschen Aquädukte bauen konnten und kulturell weit vorn waren, während nach deren Rückzug verbleibende Menschen nicht "nachhaltig" damit umgingen.
Es Bleibt immer noch das Problem des extrem schnellen Anstiegs der Temperaturen derzeit.
Ich hab zum Beispiel den Eindruck, der absolut subjektiv ist, dass im Frühjahr jetzt schöne lange Phasen von Sonne und Trockenheit regelmäßiger werden. Just dann, wenn auf den Feldern eine Saat aufgehen soll. Wetter wäre, wenn das mal ein Jahr passiert und das nächste nicht.
Und genau deshalb komme ich für mich zu dem Schluss, dass das eben nicht so ist. Wir hatten tatsächlich warme Jahren, aber das Letzte, dass ja vorher wieder "das heisseste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen" werden sollte, war da anderer Meinung. Und mein Vater erinnerte sich an viele Jahre in der Vergangenheit, die extremer waren, in beide Richtungen.
Originally Posted by landybehr
Eine andere Frage:
Le-Chat hat für mich gezählt, es gibt mindestens 250000 Studien zum Thema Klimawandel. Aber Hunderte bis wenige Tausende zum Thema "finanzielle Auswirkungen des Klimawandels".
Aktuell macht eine Studie "die Runde" als "diejenige Studie, die Katharina Reiche zurückhalten wollte":
Kann mir jemand erklären, warum es irgendwie keine Ökonomen gibt, die demonstrieren, weil sie so wichtig finden, dass der Ausbau Erneuerbarer forciert würde? Da geht doch augenscheinlich dem Land und Gemeinden in Zukunft Geld verloren. Ein Umstand, der normalerweise Leute bewegt, denen Umwelt egal ist.
Also ich warte jetzt auf die ersten BWLer, die sich mit Sekundenkleber vor die Ampel kleben
Das wird nicht passieren. Weil gerade die BWLer rechnen können und wissen, dass sich Erneuerbare derzeit nur mit Subventionen lohnen*, und dass es keinen Sinn macht, noch mehr Zeug in die Landschaft zu pflanzen (10 mal Null ist auch Null), solange wir überschüssigen Strom nicht (für länger als 45 Minuten) speichern können.
*oder eben für Konzerne, die damit Geld verdienen
Grüße DaPo
Fußball war doof, Fußball ist doof, Fußball bleibt doof.
Bin da gerade über einen Artikel gestolpert zu dem Thema.
Aus rot-grüner Sicht ging am Tag der Arbeit ein alter Traum in Erfüllung: Wind- und Solaranlagen generierten in Deutschland am 1. Mai um die Mittagszeit rund 30 Prozent mehr Strom, als das Land brauchte. Zum einen lag das am Wetter und am Einfallswinkel der Sonne um diese Jahreszeit. Zum andern stand die Wirtschaft, die 68 Prozent des Strombedarfs verschlingt, wegen des sozialistischen Jubeltages europaweit still.
Volkwirtschaftlich betrachtet war es ein Albtraum. Im internationalen Stromhandel sank der Strompreis in Mitteleuropa stundenweise auf minus 499,99 Euro/MWh. Auch das war ein Rekord. Und der Preis wäre zweifelsfrei noch tiefer gefallen, wenn die Regulatoren nicht eine Blockade bei minus 500 Euro verfügt hätten. Wie immer man rechnet, den Schaden zahlt am Ende der Konsument – sei es über die Stromrechnung oder über Abgaben und Steuern. Wie der deutsche Energieexperte Stefan Spiegelsperger berechnete, kann ein einziger derartiger Sonnentag Deutschland locker weit über 100 Millionen Euro kosten.
Konkret bedeutet dies: Grossabnehmer, die sich an der Vernichtung des hochsubventionierten solaren «Müllstroms» beteiligten, erhielten 500 Euro pro Megawattstunde gutgeschrieben – ein Vielfaches von dem, was sie für den Strom üblicherweise bezahlen. Das geht, indem man etwa Enteisungsanlagen im Sommer einschaltet, leere Backöfen in Grossbäckereien aufheizt oder Kühlaggregate und Schmelzöfen auf Temperaturleistungen hochfährt, die gar nicht benötigt werden.
Ökologisch betrachtet ist die Stromvernichtung widersinnig. Doch sie ist immer noch sinnvoller, als konventionelle Kraftwerke, die zur Stabilisierung des Netzes ohnehin unabdingbar sind (der iberische Blackout lässt grüssen), für ein paar Stunden auszuschalten. Das Rauf- und Runterfahren der Anlagen wäre nicht nur mit höheren Emissionen und einem schlechten Effizienzgrad verbunden, es verkürzt auch die Lebenszeit der Generatoren massiv. Denn sicher ist bei der Solarenergie nur eines: Sie liefert, so das Wetter will, je nach Jahreszeit höchstens ein paar Stunden pro Tag um die Mittagszeit.
Mit dem hohen Anteil an Wind- und Solarstrom in Deutschland hat das Phänomen der massiven Stromvernichtung in den letzten Jahren exponentiell zugenommen. Wurden im Juni 2021 noch 9 Stunden mit Negativpreisen verbucht, waren es zwei Jahre später im gleichen Zeitraum bereits 23 Stunden und im letzten Jahr bereits deren 153 Stunden.
Für Deutschlands Nachbarn gibt's übrigens keinen Anlass zur Schadenfreunde. Der solare Tsunami führte zu ähnlichen Negativpreisen in halb Europa, von Frankreich über die Schweiz und die Benelux-Länder bis Österreich und Polen. Gut lachen hatten lediglich die Skandinavier. Dank fehlender Übertragungs-Kapazitäten hielt sich der Schaden für sie in Grenzen.
Willkommen in der real existierenden Energiewende.
Dapo, was ich bin tut quasi nichts bedeutend zur Sache. Hoffentlich war das mit der Promotion nicht als Autoritätsgehabe aufgefasst worden. Es wäre mir zu peinlich, so zu argumentieren. Mir war wichtig, dass ich Forschung nicht nur als fremdgesteuert wahrnehmen kann.
Es gibt zwar Beispiele. Eins das prominenter ist, als bewusst:
Einer fuhr mit 200 durch die 30er Zone. Ist die Mehrheit der Autofahrer Raser? Ein Wolf hat im Supermarkt eine Frage gebissen. Sind alle Wölfe Menschenfresser? Ein Toyota LandCriuser Diesel ist mal liegengeblieben. Sind diese Autos unzuverlässig?
Mal anders: WAS MÜSSTE (NOCH) PASSIEREN, UM DICH ZU ÜBERZEUGEN. Also jetzt nicht, wie Studien funktionieren, sondern dass der Prozess der Erderwärmung die Lebensgrundlage von uns hier und noch viel mehr unserer Nachfolger bedroht. ? Was müsste zu erkennen sein.
Last edited by landybehr; 05/05/202605:39.
Geld vor Inflation in Sicherheit bringen? Gleichzeitig das Handwerk unterstützen? Fahr' Land Rover!
Bereits vor der o.g. Studie gab es einen Forscher. Und der hat Wohlstanskrankheiten durch zu viel Kohlenhydrate auf die Gesellschaft zukommen sehen:
Jetzt kann natürlich einer kommen und sagen, es gibt gar keine Wohlstandskramkheiten durch Übermaß an Kohlenhydrate. Aber ... neee!!!
Bei dem hier benanntem Forscher hat jemand schon "frühgewarnt", Jahrzehnte bevor die Gesellschaft es selbst spürt. Geschweige denn, dass es jemand gross interessiert hätte.
Ob das vielleicht beim Klima auch zutreffenden könnte....
Geld vor Inflation in Sicherheit bringen? Gleichzeitig das Handwerk unterstützen? Fahr' Land Rover!
Dapo, was ich bin tut quasi nichts bedeutend zur Sache. Hoffentlich war das mit der Promotion nicht als Autoritätsgehabe aufgefasst worden. Es wäre mir zu peinlich, so zu argumentieren.
ich muss gestehen, dass mir der Gedanke kurz kam, ich ihn dann aber wieder verworfen habe, da ich Dich nicht so einschätze. Stattdessen kam ich dann zu der Erkenntnis, dass es Unterschiede zwischen z.B. Naturwissenschaft, Ingenierurwesen, BWL, etc. gibt, auch bezüglich Motivation.
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Mir war wichtig, dass ich Forschung nicht nur als fremdgesteuert wahrnehmen kann.
Das ist wohl korrekt. Allerdings glaube ich bei z.B. Grundlagenforschung eher an eine ergebnisoffene Forschung als in anderen Bereichen, denn es stellt sich immer die Frage, wer profitiert von den Ergebnissen, und wer von welchen Ergebnissen. In dem Moment, wenn es z.B. um medizinische Forschung geht, steht heutzutage wohl eindeutig der Profit im Vordergrund, nur sehr wenige Forscher dürften uneigennützig in dem Bereich forschen (auch wenn das sicherlich mal anders war). Gesundheit ist ein Milliardengeschäft.
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Es gibt zwar Beispiele. Eins das prominenter ist, als bewusst:
...
Gutes Beispiel.
Bei der Ernährung und den Empfehlungen spielen Nahrungsmittelindustrie und Pharmaindustrie gewaltige Rollen, für Beide geht es um viele Milliarden. Ist auch schon auffällig, dass Werte, die noch vor ein paar Jahren als völlig normal galten, heute schon fast fatal sein sollen. Aber das geht jetzt etwas zu weit am Thema Klima vorbei. Auch wenn es -für mich- da große Parallelen gibt
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Bei dem hier benanntem Forscher hat jemand schon "frühgewarnt", Jahrzehnte bevor die Gesellschaft es selbst spürt. Geschweige denn, dass es jemand gross interessiert hätte.
Ob das vielleicht beim Klima auch zutreffenden könnte....
Könnte, ja. In die Eine, aber auch in die andere Richtung. Wenn einer Alarm schlägt, kann das was bedeuten. Oder eben auch nicht.
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Mal anders: WAS MÜSSTE (NOCH) PASSIEREN, UM DICH ZU ÜBERZEUGEN. Also jetzt nicht, wie Studien funktionieren, sondern dass der Prozess der Erderwärmung die Lebensgrundlage von uns hier und noch viel mehr unserer Nachfolger bedroht. ? Was müsste zu erkennen sein.
Es müsste zu erkennen sein, daß nichts manipuliert wird. Genau das ist aber nicht der Fall.
Kleines Beispiel hier aus der Region, hier sind große Flächen von Wäldern kaputt, offiziell wegen der Erwärmung (sind Nordmanntannen, die hier angesiedelt wurden, natürlich kamen die hier nicht vor), hakt man dann nach, war es in Wirklichkeit der Borkenkäfer. Ja, der befällt primär vorgeschädigte Bäume, aber ohne ihn wären die Bäume noch am Leben.
Und so zieht sich das weiter durch. Messstationen, die noch vor Jahren weit vom Stadtrand entfernt standen, sind durch Bebauung nun näher an der Stadt. Klar, dass die nun höhere Werte zeigen. Die, die noch weit genug weg stehen, werden deaktiviert oder ignoriert. Zufall oder Absicht?
Ich hab mich vermutlich nicht klar ausgedrückt. Ich meinte nicht, was für Studien müssen kommen, um dich zu überzeugen (*). Sondern was muss erkennbar sein, wenn du durch die Welt läufst? Also beim Spaziergang durch den Wald. Oder beim Urlaub, wo man schöne Natur als Sehenswürdigkeiten besucht. Auf der Fahrt zur Arbeit. Wo auch immer. Welche Phänomene also.
(*) das ist zwar geschickt. Aber es schafft eine unerfüllbare Bedingung. Oder - woran würdest du erkennen, dass eine Studie nicht manipuliert ist?Diese Info wäre unglaublich hilfreich. Ansonsten ist es ein Rückzugs-/Zweckargument. Deswegen so gut dafür, weil eben nicht erfüllbar.
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Dass es negative Strompreise gibt, ist zweifelsohne blöd. Das heisst aber auch, dass eine Energiewende eben noch nicht perfekt gelöst ist. Und dass da noch gehörig Arbeit auf die Gesellschaft wartet. Atomstrom mag im Moment billig sein. Das ist gerade verbautes Asbest auch. Blöd bloss, dass beim Betrieb immer mehr Müll anfällt und der ist das Teure. Wenn man vom Bau eines Kraftwerkes absieht. Achja, der Abbau eines Kraftwerkes ist da ja auch noch ... das zieht sich über 2, eher 3 Generationen von Arbeitern hin. Jedes mit Strahlung(/-stoffen) in Kontakt gekommene Teil muss in spezielle Container gelagert werden. Teuer. Alles teuer. Ich kann mir denken, in China hat man einfachere Lösungen. Die stellte man sich hierzulande in den Sechzigern auch vor.
Da müsste das eigentlich erklärt sein. Schon einige Jahre alt. Aber die Stoffe, die zur Zeit des Filmdrehs strahlten, tun es garantiert heute auch noch :
Nach dem Film war mir klar ... die Welt braucht dringend mehr Atommüll! Das war jetzt ironisch!!
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Übrigens hat unser Haushalt endlich ein Elektroauto. Geleast, weil .. Man weiss ja nicht, was die Technik an Reichweite noch so erforscht wird (komisch. Forschung in diesen Bereichen wird nicht hinterfragt. Erfolge dieser Forschung werden aber den sie nutzenden Firmen zugeschrieben). Beim Klima ist die ganze Forschung hingegen ... nur Geldmache?. Nee, echt jetzt?!!).
Knapp eine Woche. Knapp 100km. Durchschnittsverbrauch bei 16,2KWh. Ich hab den Ehrgeiz, einmal eine 15 vorm Komma zu haben. Deswegen fahre ich sehr moderat. Realistisch sind 17KWh.
Mit 20KWh fahre ich also ohne Anstrengungen 120km weit. Kostet aus Hausstrom 7€.
Ein guter Diesel fährt mit Diesel, der aus der Erde geklaut wurde, braucht für dieselbe Strecke 7Liter. Den Preisvergleiche muss ich nicht rechnen, oder? Schnellader an der Autobahn ändern das Bild, klar.
Jetzt könnte man sagen: "Ok, Erdöl ist irgendwann alle, oder für Produktion zu wertvoll, als es einfach zu verbrennen". Stürzen wir uns auf e-Fuels und synthetisieren Diesel. Mit dem Einsatz von 20KWh Strom kommt man zu 0,74Litern Diesel. Gut für eine Fahrstrecke von 12km.
Spricht für sich, oder?
Ein Kollege fährt aus familiären Gründen 1x im Jahr nach Frankreich in den Urlaub. Er ist alleinstehend und hatte sich mal einen Mercedes E AMG 6.3 gegönnt. Er meinte, in Frankreich war das Laden (wir sind ein paar Jahre zurück) nicht so einfach. Das heisst, ganze 363 Tage sind von der Entscheidung betroffen, durch 2 Tage im Jahr. Kann man nicht besser sagen, für 2 Tage im Jahr nehme ich mal Unbequemlichkeit inkauf? Und die Reichweite. Die ist wichtig für zB Handelsvertreter. Für das Pendeln zum Arbeitsplatz reichen für die meisten Leute auch kleinere Batterien. Gut, ich habe Wallbox. Kann deswegen gut reden. Aber auch hier gilt - die öffentliche Ladestruktur ist auch noch nicht fertig. Warum soll man eine Reichweite und Akkus für 1000km herumlaufen, wenn der Arbeitsweg am Tag 100km beträgt. Besser, man lädt wann man kann und nicht, wenn man muss. Ich gucke auch auf Reichweite. Aber ein klein Bißchen emotional ist dieser Aspekt auch.
Geld vor Inflation in Sicherheit bringen? Gleichzeitig das Handwerk unterstützen? Fahr' Land Rover!