Ich hab mich vermutlich nicht klar ausgedrückt. Ich meinte nicht, was für Studien müssen kommen, um dich zu überzeugen (*). Sondern was muss erkennbar sein, wenn du durch die Welt läufst? Also beim Spaziergang durch den Wald. Oder beim Urlaub, wo man schöne Natur als Sehenswürdigkeiten besucht. Auf der Fahrt zur Arbeit. Wo auch immer. Welche Phänomene also.

(*) das ist zwar geschickt. Aber es schafft eine unerfüllbare Bedingung. Oder - woran würdest du erkennen, dass eine Studie nicht manipuliert ist?Diese Info wäre unglaublich hilfreich. Ansonsten ist es ein Rückzugs-/Zweckargument. Deswegen so gut dafür, weil eben nicht erfüllbar.

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Dass es negative Strompreise gibt, ist zweifelsohne blöd. Das heisst aber auch, dass eine Energiewende eben noch nicht perfekt gelöst ist. Und dass da noch gehörig Arbeit auf die Gesellschaft wartet.
Atomstrom mag im Moment billig sein. Das ist gerade verbautes Asbest auch. Blöd bloss, dass beim Betrieb immer mehr Müll anfällt und der ist das Teure. Wenn man vom Bau eines Kraftwerkes absieht. Achja, der Abbau eines Kraftwerkes ist da ja auch noch ... das zieht sich über 2, eher 3 Generationen von Arbeitern hin. Jedes mit Strahlung(/-stoffen) in Kontakt gekommene Teil muss in spezielle Container gelagert werden. Teuer. Alles teuer. Ich kann mir denken, in China hat man einfachere Lösungen. Die stellte man sich hierzulande in den Sechzigern auch vor.

Da müsste das eigentlich erklärt sein. Schon einige Jahre alt. Aber die Stoffe, die zur Zeit des Filmdrehs strahlten, tun es garantiert heute auch noch :



Nach dem Film war mir klar ... die Welt braucht dringend mehr Atommüll! Das war jetzt ironisch!!

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Übrigens hat unser Haushalt endlich ein Elektroauto. Geleast, weil .. Man weiss ja nicht, was die Technik an Reichweite noch so erforscht wird (komisch. Forschung in diesen Bereichen wird nicht hinterfragt. Erfolge dieser Forschung werden aber den sie nutzenden Firmen zugeschrieben). Beim Klima ist die ganze Forschung hingegen ... nur Geldmache?. Nee, echt jetzt?!!).

Knapp eine Woche. Knapp 100km. Durchschnittsverbrauch bei 16,2KWh. Ich hab den Ehrgeiz, einmal eine 15 vorm Komma zu haben. Deswegen fahre ich sehr moderat. Realistisch sind 17KWh.

Mit 20KWh fahre ich also ohne Anstrengungen 120km weit. Kostet aus Hausstrom 7€.

Ein guter Diesel fährt mit Diesel, der aus der Erde geklaut wurde, braucht für dieselbe Strecke 7Liter.
Den Preisvergleiche muss ich nicht rechnen, oder? Schnellader an der Autobahn ändern das Bild, klar.

Jetzt könnte man sagen: "Ok, Erdöl ist irgendwann alle, oder für Produktion zu wertvoll, als es einfach zu verbrennen". Stürzen wir uns auf e-Fuels und synthetisieren Diesel.
Mit dem Einsatz von 20KWh Strom kommt man zu 0,74Litern Diesel. Gut für eine Fahrstrecke von 12km.

Spricht für sich, oder?

Ein Kollege fährt aus familiären Gründen 1x im Jahr nach Frankreich in den Urlaub. Er ist alleinstehend und hatte sich mal einen Mercedes E AMG 6.3 gegönnt. Er meinte, in Frankreich war das Laden (wir sind ein paar Jahre zurück) nicht so einfach. Das heisst, ganze 363 Tage sind von der Entscheidung betroffen, durch 2 Tage im Jahr. Kann man nicht besser sagen, für 2 Tage im Jahr nehme ich mal Unbequemlichkeit inkauf?
Und die Reichweite. Die ist wichtig für zB Handelsvertreter. Für das Pendeln zum Arbeitsplatz reichen für die meisten Leute auch kleinere Batterien. Gut, ich habe Wallbox. Kann deswegen gut reden. Aber auch hier gilt - die öffentliche Ladestruktur ist auch noch nicht fertig. Warum soll man eine Reichweite und Akkus für 1000km herumlaufen, wenn der Arbeitsweg am Tag 100km beträgt. Besser, man lädt wann man kann und nicht, wenn man muss.
Ich gucke auch auf Reichweite. Aber ein klein Bißchen emotional ist dieser Aspekt auch.


Geld vor Inflation in Sicherheit bringen? Gleichzeitig das Handwerk unterstützen? Fahr' Land Rover!