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Jungfrau
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Jungfrau
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Hallo zusammen,
ich muss die Manschetten der Gleichlaufgelenke in der Vorderachse wechseln. Dazu will ich die Achswelle aus dem Gelenk ziehen. Bei meinem G 500 (BJ 2017, W463.234) ist der Sicherungsring aber nicht mehr zugänglich. Vom W460 kenne ich das so, dass man mit einer Zange den Ring spreizen und dann die Welle abziehen kann. Einigen Beschreibungen/Videos im Internet zufolge war das zumindest einige Zeit auch beim W463 so. Ich habe schon im Forum und auch anderweitig im Web gesucht, aber noch nichts Brauchbars gefunden.
Lässt sich bei dem Modell das Gelenk noch zerstörungsfrei von der Welle trennen? Ist da vielleicht ein runder Ring verbaut, der sich bei einem beherzten Schlag löst? Ich möchte das Gelenk weiter fahren, sofern es keine Einlaufspuren zeigt, nachdem ich es auseinander habe.
Wäre super, wenn jemand einen Tipp oder Erfahrung dazu hat.
Viele Grüße Stefan
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Mogerator
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Mogerator
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Hallo Stefan, Lässt sich bei dem Modell das Gelenk noch zerstörungsfrei von der Welle trennen? Ist da vielleicht ein runder Ring verbaut, der sich bei einem beherzten Schlag löst? Ich möchte das Gelenk weiter fahren, sofern es keine Einlaufspuren zeigt, nachdem ich es auseinander habe. ja, der Ring ist mal geändert worden. Kräftig, ruckartig ziehen sollte die Welle lösen.
Grüße DaPo
Fußball war doof, Fußball ist doof, Fußball bleibt doof.
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Hallo,
wenn ich mich nicht irre, dann wurde die Übergangspassung zwischen Kreuzgelenk und Welle, innerhalb der Verzahnung, vergrößert. D.h. der Hammer, zur Demontage, muss größer werden. Zur Wiedermontage sind dann Backofen und Stickstoff nötig.
Grüße Thomas
Bremszangen VA aus G mit massiven Scheiben, Bremszangen G 55 VA, zu verkaufen
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Hallo,
wenn der Hammer größer wird sinkt die Wahrscheinlichkeit der Wiederverwendbarkeit rapide.
Um nur die Manschette zu erneuern lege ich eine neue Manschette für 3-4 Minuten in 50- 60 Grad warmes Wasser. Sie wird dadurch so weich daß man sie bis zum Laufring ohne große Mühe über die Welle ziehen kann. Dann mit 2 schmalen Kunststoffkeilen o.ä. über den Laufring helfen und fertig ist die Sache.
Gruß Arno
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Oelmotor |
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Gibt's dafür nicht sogar spezielle Spreizer womit man die Manschette elegant direkt über das Gelenk drüber legt?
Ansonsten hab ich deine Methode mit umgestülpter und Mut Vaseline geschmierter Manschette auch schon gemacht.
It's your life - make it a happy one!
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Das geht mit den originalen Manschetten nicht. Und die Universellen passen nicht, bzw. halten nicht lange.
Grüße DaPo
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Hallo, bei meinen beiden 463er Gs (90 und 93) war es so:
Nachdem die Gummimanschette entfernt ist, muss man sich ans Entfernen der unsäglichen Pampe machen; anschließend spülen mit Nitro und/oder Bremsenreiniger. Wenn dann alles wirklich sauber ist (!), entdeckt man an der Kerbverzahnung der Welle im Gelenk ein kleines, unscheinbares, schwarzes Hebelchen, mit dem man Gelenk/Welle entriegeln und voneinander abziehen kann.
Weiteres Problem war der Laufring, welcher deutlich einglaufen war. Mangels Ersatzteil habe ich welche drehen lassen und anschließend mit Backofenhitze aufgezogen.
Mit zunehmendem Verschleiß des Gelenks leidet auch der Laufring, denke ich.
Nach 260 tkm waren Einlaufspuren im Gelenk zu erkennen, jedoch nicht dramatisch; ich habe die Gelenke trotzdem ersetzt (wenn schon mal alles zerlegt ist).
Nach meiner Erinnerung sind die Gelenke baugleich zum zeitgenössischen Allrad-Sprinter.
LG und viel Erfolg Fezzy
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Also in der Regel ist die Manschette bei regelmäßiger Prüfung der Fettfüllung in der Halbkugel nicht so relevant. Meiner Erfahrung nach halten die Manschetten je nach eingestelltem Lenkeinschlag zwischen Gabelstapler und Titanic eh nicht sonderlich lange wenn man nicht nur geradeaus fährt.
Meistens fahre ich so lange bis ein Gelenk anfängt Geräusche zu machen (über Bordsteine, bei Wechsel vorwärts/rückwärts) oder bis die Dichtung der Halbkugel verschlissen ist und das Fett rauskommt. Dann Wechsel ich Gelenke, Manschette Dichtungen und i.d.R. sind dann auch die Rad- und Achsschenkellager nicht mehr so gut.
Wenn mans selbst machen kann und ordentliche Teile bekommt (@DaPo kann da das richtige Material beschaffen) geht's vom Aufwand her alle 200.000km +/- 50.000, bei Mercedes wird man natürlich aufs heftigste über den Tisch gezogen.
Gruß Christopher
463.320 463.248
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PS: das mit dem Hammer draufschlagen habe ich persönlich noch nie schadfrei hinbekommen - bin gerne mal bei nem Kurs dabei...
Gruß Christopher
463.320 463.248
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Vielen Dank für die Tipps und Antworten zu meiner Frage. Ich habe das Gelenk nicht mit vertretbarer Gewalt von der Welle bekommen und habe deshalb auch den Weg über die andere Seite der Welle (also aus Richtung Differential kommend) gewählt, um die Manschette aufzuziehen. Um sie so schonend wie möglich über den Laufring zu bekommen, habe ich mir eine Aufziehhilfe mit dem 3D-Drucker erstellt. Nachdem die Manschette etwas warm gebadet wurde, habe ich sie so auf den Ring gezogen, der denselben Außendurchmesser wie der Laufring hat. Damit lies sich diese dann ein einem Rutsch auf ihre richtige Position schieben. ![[Linked Image from viermalvier.de]](https://www.viermalvier.de/ubbthreads.php?ubb=download&Number=11091&filename=IMG_2009.jpg) ![[Linked Image from viermalvier.de]](https://www.viermalvier.de/ubbthreads.php?ubb=download&Number=11092&filename=IMG_2010.jpg) Nachdem die Gummimanschette entfernt ist, muss man sich ans Entfernen der unsäglichen Pampe machen; anschließend spülen mit Nitro und/oder Bremsenreiniger. Wenn dann alles wirklich sauber ist (!), entdeckt man an der Kerbverzahnung der Welle im Gelenk ein kleines, unscheinbares, schwarzes Hebelchen, mit dem man Gelenk/Welle entriegeln und voneinander abziehen kann. So kannte ich das auch vom W460, beim G 500 war da aber kein Zugang mehr zum Sicherungsring.
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