Originally Posted by landybehr
Der Blick muss im Moment noch weiter gehen. Direkt "vor der Haustür" sieht man Wetterphänomene. Klimaveränderung ist natürlich etwas anderes.

Ich hab nur kurz gesucht:

https://gletschervergleiche.ch/Pages/ImageCompare.aspx?Id=1

Da kann man verschiedene Gletscher der Alpen angucken und mit einem Schieberegler hübsch früher/heute vergleichen.
Vom Kälterwerden der Erde sind die sicherlich nicht im Abschmelzen begriffen.

Auch ganz eindrucksvoll: Satellitenbilder.

https://svs.gsfc.nasa.gov/10919

Also... ich fände es schon richtig mühevoll, über sowas hinwegzusehen.
Ich sehe da nicht drüber weg. Aber ich sehe, dass das ein Phänomen ist, das sich stetig wiederholt. War immer so, wird immer so sein.

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Wir haben jetzt 350km mit dem E-Auto zurückgelegt. Ich bin absolut zufrieden. Unser Profil hat viel Kurzstrecke, da bietet sich das so natürlich besonders an. Überschuss der Solaranlage hat den Akku komplett aufgefüllt. Und hätte ich nicht einen Schnellader ausprobiert, wäre das bis jetzt quasi kostenfrei. Durch die Kurzstrecke kann ich, mit Auge auf WetterApp und SolaranlagenApp und die 380km effektive Reichweite wunderbar abwarten, bis Solarüberschuss vorliegt. Muss ja nicht für jeden passen.
Vor allem muss erst mal Solarstrom vorhanden sein.

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Das Fahren, nun ja, seelenlos. Kann schon sein. Ich erkläre es mal anders: Dem Range Rover Classic habe ich einen Edelstahlauspuff selbst gebaut gehabt. Erst nur mit Mitteltopf, das war viel zu laut. Dann mit zusätzlichem Endtopf ging es. Der Klang passte schon sehr gut. Im Auto war es auch nicht schlimm, selbst wenn Schwiegereltern (50m von der Landstrasse entfernt) hören könnten, wenn ich vorbeifuhr. Auf der Autobahn war es ok, aber eigentlich ... was soll das Dröhnen über Stunden hinweg. Was bringt mir das eigentlich.
geht nicht nur um die Geräushkulisse, sondern um das Fühlen. Ist wie Telefonsex vs. echt.

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Am Ende liegt der Sinn des Autos woanders. Ich bin aber nicht nur zufrieden wegen der o.g. Lademöglchkeit direkt vor dem eigenen Haus. Das Fahren ist halt mal einfach angenehm. Anders erklärt: auch ich fand mal, man braucht volle Kontrolle über das Auto, muss selbst schalten. Und so ein Quatsch. Dann kam der Range Rover (89er Jahrgang) und mit ihm Automatik. Nach ihm der Defender. Damit "muss" ich wieder schalten. Mach ich auch, aber nicht weil ich immer noch wild darauf bin. Ich fürchte, gerade fängt der im letzten Jahr getauschte Kupplungsgeber wieder an zu tropfen. Zulieferqualität hin oder her, es gibt Bauteile, die sind wie Pferde. Der Kaiser setzte darauf, aber für den größten Teil des Transports geht´s einfach heute ohne sie.
Kontrolle, guter Punkt. Dabei geht s nicht ums Schalten, sondern insgesamt um die Bedienung. Moderne Autos (nicht nur E) sind nix für mich. Ich musste ml ein paar Tage Golf 8 fahren, als Meiner in der Werkstatt war. FÜRCHTERLICH.

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Die Reichweite.. die ist schon mal ein Argument. Aber für wieviel der Fahrten die bundesweit gemacht werden ?? Man könnte ja auch in Betracht ziehen, zwischendurch mal in den sauren Apfel zu beißen und zu laden. Lässt man sich erstmal darauf ein, tut es kaum noch weh.
Aktuell 33Km zur Arbeit, eine Fahrt. Wenn ich in die alte Heimat fahre, 155Km, muss da noch regelmäßig hin. Mit dem VW LT komme ich mit einer Tankfüllung rund 800km weit, z.T. voll beladen, tanke da, wenn möglich, HVO (einfach weil der damit ruhiger läuft)

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Dass Industrie wegfällt, ach je. Das ist doch nun so viel komplexer als zu sagen: Klimaspinner haben die Energie so teuer gemacht, deswegen muss Industrie die Türen dicht machen. Die Auslagerung nach Indien und China, sowie Osteuropa hat mW schon begonnen, als von "teuer" noch nicht die Rede war.
Das ist wahr. Das haben Gewerkschaften und ein verschwenderischer Staat schon vorher geschafft.

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Neubau der möglicherweise effizienteren Kernkraftwerke ist so teuer, daß es in Europa m.W keiner machen will, bzw. das nicht so recht "läuft". Die, die in Betrieb sind, schaffen nun mal viel Müll und die Aufarbeiten läuft nun mal auch nicht. Man geht nicht davon aus, aber im Betrieb gibt es ein kleines Risiko. Klein, ja. Aber als Risiko groß. So groß, daß keiner es versichert.
Unsicherheiten über ständig wechselnde Vorgaben spielen auch einen gewaltigen Teil mit.

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Die Allgemeinheit trägt es. Das ist bei eneuerbaren Energien kein Thema.
Versicherungstechnisch nein. Kostenmäßig, man sieht ja, was Strom vor der Energiewende gekostet hat...


Grüße
DaPo


Fußball war doof, Fußball ist doof, Fußball bleibt doof.