Die Reederei Frisia betreibt seit März 2025 die erste vollelektrische Personenfähre in der deutschen Nordsee. Die fährt auf der Strecke von Norddeich Mole zur Insel Norderney und zurück. Das Teil hat 1800kWh Batteriekapazität und hat nach einer Fahrt, hin und zurück,, ca 35 - 40 % Restkapazität. Die verbrauchte Energie wird in einer knappen halben Stunde wieder nachgeladen, ohne dass Kundenfahrzeuge im Spiel sind. Das bidirektionale Laden mit den Kunden Fahrzeugen ist wie geschrieben ein Forschungsprojekt, unabhängig von den Fähigkeiten der Fähre mit eigenen Batterien den Fährdienst zu betreiben ....
Ich habe den Eindruck, man versteht was man verstehen will....
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Der diese Video gemacht hat, fährt übrigens seit ca 2 Jahren mit rein elektrische Fernverkehr LKW quer durch Europa, von Finnland bis in die Türkei oder nach Portugal, für die Spedition Nanno Janssen, die > 50 e-LKW im Fuhrpark haben
Das bidirektionale Laden mit den Kunden Fahrzeugen ist wie geschrieben ein Forschungsprojekt, unabhängig von den Fähigkeiten der Fähre mit eigenen Batterien den Fährdienst zu betreiben ....
Ich habe den Eindruck, man versteht was man verstehen will....
Forschungsprojekt hin, Forschuingsprojekt her. Man würde das nicht erforschen, wenn man nicht irgendwann vor hätte, es so oder so ähnlich zu machen (sofern die Forschung kein kompletter Reinfall ist)...
Grüße DaPo
Fußball war doof, Fußball ist doof, Fußball bleibt doof.
Ich habe den Eindruck, man versteht was man verstehen will....
Das scheint ja bei Di rnicht anders zu sein.
Unser eigener Stromer kann 200km pro Ladung. Den nutzen wir für Entfernungen bis 50km. Darüber hinaus nehmen wir den Benziner. Meine Kinder, sowie Freunde und Bekannte haben die unterschiedlichsten Stromer only. Die berichten einhellig, wenn sie denn weitere Strecken fahren wollen, dann muss das sehr genau geplant werden. Und zwar von Ladestopp zu Ladestopp. Mein Sohn will mit seiner Familie im Sommer von Norddeutschland nach Süditalien. Der weiss jetzt schon wo welche Ladepunkte sind. Ein Nachbar ist als selbstständiger Betriebsberater bundesweit unterwegs. Der nutzt einen dicken BMW Hybrid (115k€, keine Anhnung welche Type), mit dem er aber nur max 70km rein elektrisch fahren kann. Alles andere sei für ihn Utopie.
Wenn die Stromer wirklich das Nonplusultra wären, weshalb müssen dann an allen Ecken und Enden irgendwelche Ladesäulen stehen? Würde man sich wirklich an der Tankstellen Infrastruktur, und den dort vorhandenen Zapfstellen orientieren, und dort die gleiche Anzahl Ladepunkte installieren, dann wäre ganz schnell Schluss mit E-Autofahren! Dann bekämen wir nichmal mehr Sprit dort, weil alles mit wartenden E-Autos verstopft wäre.
Gruß Rainer Ich wäre gerne arm und hässlich, aber das Schicksal hats anders gewollt.
Ich habe den Eindruck, man versteht was man verstehen will....
Das scheint ja bei Di rnicht anders zu sein.
ich meine das in Bezug auf die Kommentare zur Fähre
Quote
Unser eigener Stromer kann 200km pro Ladung. Den nutzen wir für Entfernungen bis 50km. Darüber hinaus nehmen wir den Benziner. Meine Kinder, sowie Freunde und Bekannte haben die unterschiedlichsten Stromer only. Die berichten einhellig, wenn sie denn weitere Strecken fahren wollen, dann muss das sehr genau geplant werden. Und zwar von Ladestopp zu Ladestopp. Mein Sohn will mit seiner Familie im Sommer von Norddeutschland nach Süditalien. Der weiss jetzt schon wo welche Ladepunkte sind. Ein Nachbar ist als selbstständiger Betriebsberater bundesweit unterwegs. Der nutzt einen dicken BMW Hybrid (115k€, keine Anhnung welche Type), mit dem er aber nur max 70km rein elektrisch fahren kann. Alles andere sei für ihn Utopie.
Wenn die Stromer wirklich das Nonplusultra wären, weshalb müssen dann an allen Ecken und Enden irgendwelche Ladesäulen stehen? Würde man sich wirklich an der Tankstellen Infrastruktur, und den dort vorhandenen Zapfstellen orientieren, und dort die gleiche Anzahl Ladepunkte installieren, dann wäre ganz schnell Schluss mit E-Autofahren! Dann bekämen wir nichmal mehr Sprit dort, weil alles mit wartenden E-Autos verstopft wäre.
das man zur Zeit längere Fahrten mit dem EV noch mehr planen muss, weiß ich auch - das wird sich absehbar ändern, mehr Ladesäulen, mit bessere Akkus werden > 500 km schnell normal und nachladen in 15 - 20 min würde mich nicht stören. 95% meiner Fahrten (und vermutlich der Mehrzahl) sind heute bereits kein Problem, die sind alle < 100 km, da braucht man nicht über Laden nachzudenken...
schaut man sich die Videos vom "Elektrotrucker" an, sieht man, dass es in anderen Ländern riesige Ladeparks entlang der Fernverkehrsrouten und das auf dem Landweg in die Türkei...
dass es in anderen Ländern riesige Ladeparks entlang der Fernverkehrsrouten
Jepp, genau das meinte ich. Erst haben wir die Welt mit Solarparks vollgepflastert, wo sonst grünes Land war, dann haun wir die Wälder klein für Windmühlen, und nun bauen wir überall Ladeparks. Vorher haben ein paar Tankstellen gereicht! Und man hofft bis 2035 95% der Batterien recyceln zu können. Man hofft! Allerdings, bei der Masse von Batterien, wo bleiben wir (meine Nachfahren) eigentlich mit den Terratonnen an Batteriemüll, der danach noch übrig bleibt? Und wie setzen wir (meine Nachfahren) zB die gigantischen Lithium Förderflächen in Südamerika und sonstwo wieder instand? Bei dem Thema wird sich vielzuviel schön geredet! Und zudem, man setzt mal wieder alles auf eine Karte! Sowas war noch nie gut.
Ach ja, was mir noch dazu einfällt, woher bekommen wir eigentlich die erforderlichen Mengen Kupfer und Aluminium für die Kabelwege her? Und wo lassen wir den für die Herstellung hochtoxischen Chemieabfall (man erinnere sich an die Unfälle in Ungarn und Brasilien)?
Last edited by Rainer4x4; 16/06/202618:35.
Gruß Rainer Ich wäre gerne arm und hässlich, aber das Schicksal hats anders gewollt.
Man erinnere sich daran das in Scandinavien an einigen Stadträndern Diesel Generatorstationen aufgebaut wurden um die erforderliche Strommenge für die Ladestationen zur Verfügung zu stellen können.
Gruß Rainer Ich wäre gerne arm und hässlich, aber das Schicksal hats anders gewollt.
Will sagen, ich halte das Thema Elektrifizierung auf "Deubel komm raus" viel zu unausgegoren, als das man es von politischer Seite dermaßen forciert voran treiben muss. Und ausserdem sollte sich die Politik aus der Marktwirtschaft heraus halten, statt allen elektrischen Unfug zu fördern. Das war auch noch nie gesund.
Gruß Rainer Ich wäre gerne arm und hässlich, aber das Schicksal hats anders gewollt.