Hallo Kappes,

deine Grüße aus der kalten Eifel erinnern mich an meinen Wehrdienst in Daun und den Winter 1979.

In unserer Wartungshalle war es so eisig, dass der jeweils zu behandelnde MAN erstmal ausgiebig warm gefahren wurde und anschließend von uns 'Schmiernippeln'
zwei im Führerhaus saßen, einer auf dem molligen Motor und sich alle drei um die vom Tankwart ausgeliehene 'Neue Revue' gestritten haben ...

Wegen des Qualms käme evtl. auch die Zylinderkopfdichtung in Frage; z.B. Ölübertritt von einem Ölkanal in einen Zylinder.
Mein G lief auch ruhig mit der gewohnten Leistung, rauchte vorwiegend im Stand zunehmend und es tropfte später sogar noch reichlich Öl aus der Verbindungsstelle des Endschalldämpfers.

Bevor es aufwendig an die anderen Verdächtigen geht, würde ich da unten mal nachsehen, wie's nach 20km (oder jetzt schon) aussieht.

Und mit einem Blick in die Zylinder via entfernter ESD (Billigendoskop genügt) siehst du schnell den rußigen und öligen Schuldigen.

Wenn da was zu tun ist, stehen die Einspritzdüsen (bei mir nicht schlecht, aber trotzdem revidiert) und Ventilschaftdichtungen (i.O., aber erneuert) dann sowieso im Beiprogramm ...


Grüße

Wolfgang


fortitudine vincimus - durch Ausdauer zum Sieg.