Jaja, das Hundeproblem....

Ich würde für die nördlicheren, trockeneren und tierärmeren Länder Dosenfutter mitnehmen. Gewichts- und Platzmäßig dürfte das keinen größeren Unterschied machen, als extra zubereitetes Fleisch. Ist halt ne ganze Menge, wenn der dritte Passagier keine Nudeln ist...
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die Einheimischen in Ägypten, Sudan und Äthiopien nichts auf ihren Grill schmeissen oder kein Fleisch essen!
Sicher wird es kein Kalb oder Rind geben, sondern eher Hammel, Lamm und Geflügel.
Ich kann Dir aus südafrikanischen Gefilden bestätigen, dass es dort nicht nur in fast jedem Kaff einen ´Metzger´ gibt, sondern auch Unmengen an Fleischsorten, die das Grillerherz höher schlagen lassen. Hier und da ist aber Giraffe (auch ohne Gir), Antilope und anderes einheimisches Getier dabei.
Man kann sogar in den unzähligen Supermärkten an der Theke zuschauen, wie das Fleisch zerhackt wird und Berge von Resten weggeschnitten werden. Sicher ist das nicht jedermanns Sache, aber für einen deutschen und nicht mit Chappi allzu verwöhntem Hund kein Problem? Nur essen in den Gebieten Afrikas Pansen, Fett, Knochen und ähnliche Reste die Einheimischen und nicht die Hunde.
Wie schon einmal berichtet, werden in Afrika Hunde nicht als Haustiere gehalten, sondern leben mehr oder weniger wild. Also werden sie auch nicht gefüttert, sondern holen sich das, was sie finden.
Du wirst also evtl. auf Unverständnis oder sogar Ablehnung treffen, wenn Du bewußt für den Hund Fleisch einkaufst.

Für eine passende ´Generalprobe´ würde ich vor der Tour mal so 4-6 Wochen nach Marokko oder Tunesien fahren, um alles auszutesten (Wir hätten im April/Mai Zeit......wink)

Bis denne
Tom


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