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Also ich hab ja nun schon an einigen Schraubenfeder Landys (überwiegend Defender) geschraubt und hab so grob aufgezählt folgendes feststellen müssen. 1.: Es besteht sehr wohl ein Qualitätsunterschied zugunsten der Stations. Die ganzen Commercial Modelle (ST, HT, HCPU) die ich bis dato in der Mache hatte waren nochmal deutlich liederlicher zusammengesteckt als die Stations. 2.: Die Tdi Modelle ´96 bis zum Td5 sind allgemein ziemlich liederlich zusammengesteckt (ich hatte erst vor kurzem eine Sanders Behandlung eines als Arbeitsauto genutzten ´95er 110Tdi STW und bis auf die Hecktür und ein paar kleine Roststellen unten an den Türen hatte das Auto trotz Arbeitseinsatz und trotzdem ich eingehend gesucht hab nichts, null, niente!) was hier im Forum gerne auf die ziemlich ungeliebte Arbeit unter BMW Regie zurückgeführt wird. 3.: Die Td5 STW Modelle nach MJ03 habe eine, für einen Tdi Fahrer, unglaublich gute Verarbeitungsqualität erreicht.
Ihr seht, alles ist relativ. Aber nur mal so zum drüber Nachdenken was die Fertigungstoleranzen angeht. Als ich meine Rocksliders zusammengebraten hab stellte ich fest das das Maß zwischen Hinterkante Längsträger Bulkhead und Mitte Auslegerrohr hinteres Bulkhead von links zu rechts schlappe 12mm (!!!) differierte. DAS sind Fertigungstoleranzen. Bei den heutigen Td5 Modellen kann ich bei Sonderanfertigungen über das oben beschriebene inzwischen nur noch schmunzeln. Da sind´s, wenn überhaupt, mal 2-3mm. Damals hat´s mich tierisch aufgeregt. Inzwischen seh ich´s gelassen und verlass mich erstmal auf nichts.
Schlussendlich noch ein gut gemeinter Rat an alle Neulinge: Denkt euch einfach ihr erhaltet mit der Auslieferung des Defenders einen Fahrfähigen Bausatz. Sozusagen ein vormontierter CDK. Wer ein solide verarbeitetes Auto dieses Typs haben will: sch.... auf Garantie, fahrt das Ding vom Händler bis in die heimische Garage, zerlegt es und baut es richtig zusammen. Ansonsten kommt es unweigerlich früher oder später zu irgendwelchen Unzulänglichkeiten die hier schon zu tausenden beschrieben wurden.
Zum konkret genannten Lackschaden. Wenn das beim ST Td5 noch genau so ist wie beim Tdi dann ist das Capping trotz allem noch verzinkt und danach lackiert (iss wohl bei den Stations nicht mehr der Fall). Diese Lackschicht hält auf dem Zink ziemlich schlecht und platzt äußerst schnell ab. Die Ausbesserungsaktion mach ich Jährlich min. einmal weill alleine die Ösen des Verdecks ab und an den Lack abschlagen. Die Spriegel-Halteklammern waren bei meinem Auto nachträglich gebohrt. Die Löcher wurden jedoch nicht nachbehandelt -> blankes Metall! Außerdem wurden die Schrauben dieser Spriegelhalter mit viel zu viel Schmackes angezogen. Daher hat sich das Capping an diesen Stellen deutlich nach oben gewölbt. Ein kräftiger Schlag mit dem Gummihammer hat´s gerichtet und die Löcher hab ich mit Senkkopfschrauben verschlossen. Der Spriegel wird vom Vereck gehalten und wenn das Verdeck runter kommt, fliegt auch der Spriegel mit in die Ecke. Wenn Du mal in´s Gelände fährst und das Auto droht irgendwohin abzurutschen (z.B. in eine tiefe Spurrinne) und Du versuchst es per Hand aufzuhalten hast Du so schnell eine Delle in dem weichen Alu das glaubst Du nicht. Ich hab mich mit der Beulenpest inzwischen abgefunden. Alle paar Monate wenn mich der Rappel packt kommt der Beulendoc in mir hoch und dann wird´s wieder grob rausgedengelt. Um mir über jede Beule und jeden Kratzer Gedanken zu machen fahr ich mit meinem Schnuckelchen viel zu viel abseits der Strasse....
best regards, Robin
Himmiherrgottsagramentzefixhalelujakreitzbimbamlecktsmiamorschscheißglumpfaregts!
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