@ LkW/PkW-Normen

An sich würde ein PkW als Komplettfahrzeug gemessen (womit der Antriebstrag eingeht und Ünbersetzungen/Radgrößen nicht so leicht geändert werden können), LkW müssen hingegen "nur" einen geprüften und hinreichend sauberen Motor haben.
ABER: Leichte Nutzfahrzuege bis 3,5 t hzGG können - nach Lust und Laune des Herstellers - auch nach den PkW-Normen geprüft werden. Da es z.B. für die 9-sitzige Busversion eines T4/T5/Vito... ohnedies das PkW-Norm-Gutachten geben muß (weil Nfz < 3,5t bei 7 Sitzen endet) - warum nicht für den dreisitzigen Transporter/Kasten weiterverwenden?
Die einzigen mir bekannten "LkW <3,5 t" wären Santana, Bremach, Scam, sowie diverse Motorversionen bei IVECO.

@ Michael

Welche Meßwerte die Kat-Nachrüster mit welchen ev. zusätzlichen Maßnahmen erreichen, weiß ich nicht und ist auch nicht relevant. Übrig bleibt:
Die Testergebnisse liegen zwischen 0,64 und 0,95 g/km. Dann erfüllt das Fahrzeug die Euro III-Grenzwerte in der Kategorie N1-III, nicht aber die Standard-PkW-Werte. Ergo: Will ich Euro III eingetragen haben (wegen Fahrverboten), muß aufgelastet werden, steuerlich bringt es mit und ohne auflasten nichts.

Jetzt kann ein findiger Anbieter hergehen und nach den LkW-Normen den Motor alleine messen. Das heißt aber: LkW-Zulassung, Trenngitter, Seitenscheiben im Laderaum schützen/verblechen, Sonntagsfahrverbot mit Hänger, LkW-Versicherung... macht freiwillig niemand und es wäre höchst unseriös, den Kat zu verkaufen und nicht über die Folgen zu reden.

Was ist so schwer daran zu verstehen?

Peter