Damit zeigt der Förschter jene Bäume aus, die gefällt werden, in diesem Fall steht wohl ein Harvestereinsatz an, die Pfeile zeigen dem Fahrer an, wo er in den Bestand einfahren soll/muß. Die Reichweite des Harvesters beträgt, je nach Größe, bis zu 10 m, d.h. die sogenannten "Harvester-Gassen" sind max. 20 m von einander entfernt, und gehen meist parallel durch den Bestand. Meist handelt es sich dabei um Vornutzungen, die zum Aufbau des optimalen Endnutzungsbestandes gedacht sind und werden nach waldbaulichen Überlegungen geplant. Ziel ist eine Optimierung des Zuwachses, der Qualität, der Vitalität usw. d.h. Zukunfts Bäume werden frei gestellt, bekommen mehr Licht und Platz zum Kronenaufbau, gleichzeitig wird Platz und Licht für das Einstellen der Naturverjüngung geschaffen. In Summe nur positive Aspekte. Überhaupt werden, um nachhaltig zu wirtschaften, in Europa weniger Festmeter entnommen als nachwachsen! Also keine Sorge, dem Wald wird nur geholfen, liegt ja auch im Sinne des Besitzers. lg. flo, der das studiert hat.