die försterfakten werden schlicht sein, harvester sind billig und schnell, man kann damit zügig große erträge produzieren, bekommt nicht dauernd auf den deckel weil die vielen forstarbeiter wenn man sie denn noch beschäftigt bisweilen kettensägenunfälle produzieren, und bis die auswirkungen der vollmechanischen holzernte sich so richtig bemerkbar machen sind die herren beamten längst in pension.

nicht alle akademiker werden das hohe lied auf den harvester singen, und ob förster zur ersteren kathegorie wirklich gehören steht wohl auf demselben blatt das beschreibt schornsteinfeger wären handwerker. biologen oder sogar lehrer an forstlichen fakultäten die statt waldbau sowas wie gehölzpathologie lehren dürften es anders sehen.

es mag sein das man der grauen lehrbuchtheorie nach oder auch in irgendeinem fernen land mit harvestern und forwardern vernünftige bestandspflege betreiben kann.

die realtät die ich als holzverarbeiter regelmäßig sehe ist eher, nach dem harvester zerstört der sturm was vielleicht ein vernünftiger baum hätte werden können - der rest der stehenbleibt trägt oft genug spuren des maschineneinsatzes so das rotfäuleerreger u.ä. auch in den nächsten jahrzenten dafür sorgen werden das ein guter teil der ernte nichtmal für die papiermühle wirklich taugt.

schon pervers das staatliche hochschulen lehren, wir man möglichst viel volumen minderwertigen kroppzeugs pro ha züchtet, alles was halbwegs schön oder gesund an holz sein muss importieren wir ja eh.