Naja, die Problematik gibts, man muß nur auch richtig an sie herangehen, Hintergründe kennen und nicht gleich pauschal verurteilen, da hat Azeh falsche Ansatzpunkte, und die bringt er dann auch noch aggressiv, eben Stammtisch HW...
@ Hexchen, ah geh... <img src="http://www.viermalvier.de/forum_php/images/graemlins/augen21.gif" alt="" />.
Red direkt mit einem in Frage kommenden Forstbetrieb der verkauft Dir eine passende Eiche direkt vom Stamm weg, sägen lassen mußt Du es Dir halt lassen...
Schnittholz ist wieder was anderes, das wird ja schon für den Auftrag in China gekauft...
Bei uns gibts einige Wertholzauktionen, wo das Holz schön neben der Straße liegt, die Interessenten können sich das ein paar Tage anschauen und dann wirds versteigert. Da werden extreme Beträge erziehlt, heuer bis zu € 3500,-/fm. für Ottonormalkäufer natürlich problematisch...
lg. flo
Apropos ad: "im bestand verbleibenden restschnittholz vermehren sich die "schädlinge""
"Restschnittholz" ist gut wenns im Bestand bleibt, vom Baum aus dem Boden entnommene Nährstoffe werden wieder im Laufe des Abbaues an den Boden zurückgegeben, das früher übliche Säubern der Waldbodenfläche, Brennholzsammeln usw. ist ganz einfach unnötiger Nährstoffentzug, darüber hinaus stellt sich auf diesem sogenannten Totholz schneller Verjüngung ein, weil darauf mehr Licht weniger Schnee, geschützt vor Verbiss usw., schaut zwar nicht besonders toll aus, ist aber natürlicher, im Urwald bleibt auch alles liegen. Es gibt nur eine Ausnahme, und die besteht wenn es sich um eine Borkenkäferkalamität handelt, dann sind diese "Reste" allerdings schon vorher, am lebenden Holz, befallen gewesen und müssen entfernt werden, oder auf einen Haufen gelegt (Reisighaufen erwärmt sich und tötet Larven ab), um ein Ausfliegen der neuen Generation zu verhindern.
Last edited by flo; 24/03/2006 15:24.