Zitat
Restschnittholz" ist gut wenns im Bestand bleibt, vom Baum aus dem Boden entnommene Nährstoffe werden wieder im Laufe des Abbaues an den Boden zurückgegeben, das früher übliche Säubern der Waldbodenfläche, Brennholzsammeln usw. ist ganz einfach unnötiger Nährstoffentzug, darüber hinaus stellt sich auf diesem sogenannten Totholz schneller Verjüngung ein, weil darauf mehr Licht weniger Schnee, geschützt vor Verbiss usw., schaut zwar nicht besonders toll aus, ist aber natürlicher, im Urwald bleibt auch alles liegen. Es gibt nur eine Ausnahme, und die besteht wenn es sich um eine Borkenkäferkalamität handelt, dann sind diese "Reste" allerdings schon vorher, am lebenden Holz, befallen gewesen und müssen entfernt werden, oder auf einen Haufen gelegt (Reisighaufen erwärmt sich und tötet Larven ab), um ein Ausfliegen der neuen Generation zu verhindern.


nun ist der urwald ein wald,
das was man heute als wald bezeichnet eine monokultur, eine plantage.
die befallenen bäume werden nicht früh genug entfernt,
......in einem halben jahr kommt doch der harvester,..... da wird vorher kein geld mehr reingesteckt......
und nachher auch nicht,
also nichts mit reisighaufen.....

hier wurde über hunderte von jahren der wald extrem intensiv genutzt, zumindest das was an wald da war,
zur holzkohlegewinnung, als hudewald, als grubenholzspender, als einstreuspender,
ja, jedes abgefallene blatt wurde eingesammelt,
in der haubergswirtschaft die heute noch in teilen des sieger- und wittgensteiner landes angewandt wird, funktioniert es immer noch ganz hervorragend,
da wird jeder noch so kleine zweig eingesammelt,
nennt sich dann backes-holz
weil mit dem reisig die örtlichen backhäuser befeuert werden

es gab da mal ne verordnung,
das nur soviel erz eingeschmolzen werden dürfte, wie die hauberge an holzkohle hergaben,
das wurde aber durch die förderung der steinkohle dann gekippt

egal,
die freaks waren früher alle doof

ich lass mich aber gerne eines besseren belehren






Solange Gerste draußen wächst ist Bier mein Gemüse.