Ich würde erstmal die Deutschen Tierheime leeren,
bevor ich Hunde importiere. In unseren Tierheimen sind soviele
Langzeiteinsitzende die es wert sind ein schönes Zuhause zubekommen und es werden Hunde aus dem Süden geholt.
Sehr löblicher Ansatz !
Meine Frau und ich wollten vor 10 Jahren auch mal einen Hund aus dem Tierheim oder einer ähnlichen Organisation adoptieren.
Nach mehreren Besuchen in versch. Tierheimen fanden wir damals in Bonn (wir kamen aus Köln, ca. 25km) einen Bobtailmischling, den wir gerne adoptiert hätten. Auf unsere Anfrage hin kam die Aussage "Den kriegen wir auch in Bonn los. Stellen sie sich vor, da muß unsere Mitarbeiterin ja bis nach Köln zum Hausbesuch fahren - das geht nicht !"
In den besuchten Kölner Tierheimen waren dann leider damals nur Stafford, Pit Bull, etc... (auch ohne Hausbesuch) zu haben. Traurig aber leider nicht unser Fall.
Die private Tierschutzorganisation im bergischen Land die wir aufsuchten teilte uns erstmal folgenden Grundstz mit : Kein Hund an Fam. ohne Garten !!
- Wir hatten damals eine 120qm Whg. ohne Garten ! -
Dermaßen entnervt, desillusioniert und enttäuscht vertagten wir die Entsch. erstmal.
Nach einiger Zeit und div. Lektüre kamen wir dann mit einer Ridgeback Züchtung in Berührung.
Der Züchterin war ihr Eindruck von uns wichtiger als ein Garten, der eh kein Garant für ein sorgenloses Hundeleben ist....
Mittlerweile ist unsere Hündin 9 j. alt (hat einen Garten) und die 3/4 bis Stunde Auslauf täglich reicht ihr jetzt - früher forderte sie aber gut 2h Bewegung täglich, teilweise mit dem Rad, etc...
Über Bewegungsmagel aufgrund des damals fehlenden Garten
konnte sie sich wohl nie beschw.
Ich möchte hier nicht die Arbeit der, gerade in Großstädten sicherlich überlasteten, teilweise ehrenamtlichen Mitarbeiter in Mißkredit bringen - aber die Schwierigkeit der grunds. Thematik aufzeigen.
Trotzdem viel Erfolg beim suchen und finden...
Grüße vom Ammersee
Archy