Johannes und ich haben beide eine Bigas SGIS und sind sehr zufrieden damit. Ich hab auch ein Adapterkabel und die Software um Einstellungen der Gasanlage sowie die der 14CUX auszulesen und ggf. anzupassen.
Von Deiner Beschreibung her würde ich aber erstmal rechtliche Schritte gegen den Umrüstbetrieb einleiten.
Da bin ich schon dabei. Ein Gutachten liegt auch schon vor. Darin heißt es, dass eine "Spannungsspitze" beim Einbau der Gasanlage das Steuergerät zerstört hat. Auch alle Folgeschäden (defekte Abgasanlage+Kat) seien wohl hierauf zurückzuführen.
(wäre nett wenn Du mir den Namen per PM schickst)
Mache ich
Späne im Ansaugbereich sind der sichere Tod des Motors!
Jetzt mach mich bloß nicht verrückt. Ich bin ohnehin schon fertig. Ich bin jetzt etwa 1.000 km vernünftig gefahren, nachdem die Dichtung der Ansaugbrücke getauscht wurde.
Fehlluft führt zu schlechtem Lauf, Verteiler/Spule zu schmoren braucht aber eigentlich mehr als eine falsche Einstellung.
Die Reparaturfirma meinte ja auch, dass nicht eine falsche Einstellung, sondern die Falschluft für die zu hohe Zündspannung und das Überhitzen der Zündanlage gesorgt hat.
Lass einen mit Classics erfahrenen LR Händler (falls Du im Rheinland bist empfehle ich LR Kohl, im Ruhrgebiet Frank Czontka) die Fehler und Gründe schriftlich fixieren und den Umrüster die Reparatur bezahlen.
Danke für den Tip! Ich werde mich mal an Kohl oder Czontka wenden.
Lief der Wagen bei den Ausfällen unter Gas oder unter Benzin?
Es war kein Unterschied zwischen Gas- und Benzinbetrieb zu spüren. Auch im Benzinbetrieb traten die Zündaussetzer etc. auf.
Was ich mich frage ist, wie kann es beim Einbau der Gasanlage dazu kommen, dass der Motor anschließend Falschluft zieht. Für den Fall, dass die Ansaugbrücke für das Einsetzen der Einspritzventile abgenommen und nicht richtig wieder angebracht wurde, leuchtet mir das ein. Was ist aber, wenn die Ansaugbrücke gar nicht abgenommen wurde zum Einbau. Wo kommt dann die Falschluft her?
Gruß
urlawyer