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| by RH1 |
| RH1 |
Hallo G-meinte,
Nach langer Zeit drängt es mich hier auch mal wieder eine Frage zu stellen bzw. Eine Diskussion loszutreten.
Ich fahre einen G300 Prof. mit OM 642 und auf Grund des Artikels im letzten G-Club Magazin zur Ölverschlammung hab ich mal angefangen darüber zu recherchieren. Insbesondere da der G leider zu oft im Kurzstreckenverkehr bewegt wird. Der Artikel klingt sehr enthusiastisch hat bei mir aber den leichten Beigeschmack von Produktplacement und Werbung hinterlassen.
Jetzt aber zu meiner eigentlichen Frage, wie seht ihr das mit der Verschlammung und der Reinigung, bzw. den Erfolgsaussichten und der Sinnhaftigkeit? Hat jemand Erfahrungen damit?
Ich bin mal gespannt G-Russ Rainer
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| by Mike463 |
| Mike463 |
Hallo Zusammen,
ich finde ja das es durchaus hilfreich sein kann wenn jemand mit einem bestimmten Mittel erfolgreich seine Probleme bewältigen konnte und diese dann auch beim Namen nennt, es gibt genügend Plunder auf dem Markt der wahre Wunder verspricht und dessen Wirkung, Reinigungskraft etc. schlichtweg nicht vorhanden ist...
Ich hatte z. B. bei meinem OM642 BT aktuell gerade das Problem das nach 15 Jahren und 330000km eine Glühkerze durchgebrannt ist, es gibt es viele Berichte von Schraubern und Werkstätten im Netz über festsitzende, abgerissene Kerzen so habe ich mich auf mehrere Hinweise auf einen bestimmten deutschen Hersteller eines Injektoren und Glühkerzenlösers verlassen die Kerzen damit die letzten zwei Wochen immer wieder mal eingesprüht und gefahren ( ich fahre in der Regel 450-500km in der Woche) nun Gestern erst mal zwei der sechs Glühkerzen gewechseln und siehe da die ließen sich lösen als wären sie erst letzte Woche eingebaut worden, es wurde auch mehrfach darauf hingewiesen das die Kerzen sich mit maximal 20NM lösen sollten da sie sonst abreißen können tatsachlich konnte ich meine deutlich unter diesem Wert lösen also gehe ich davon aus das das empfohlenen Produkt gewirkt hatte und bin froh über den Produkte-Tipp... (Liqui Moly Pro-Line Injektoren- und Glühkerzenlöser ;-)
G'ruß Mike
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| by Oelmotor |
| Oelmotor |
Hallo,
die Abdichtwirkung der Kolbenringe bewirkt unterschiedliche Zünddrücke, diese unterschiedlichen Zünddrücke bewirken dann ein unterschiedliches Schwingverhalten.
Ich empfehle eh regelmäßige Motorölwechsel. Die wenigsten fahren das Motoröl regelmäßig warm, sodass das eingetragene Wasser und der eingetragene Kraftstoff verdunsten.
Grüße Thomas
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| by GSM |
| GSM |
Moin,
klar sind die Wechselintervalle mit "Longlife" etc. alles Mist. Ölservice kostet fast nichts und ist schnell erledigt. Gerade bei Kurzstreckenbetrieb ist schnell der Kraftstoffeintrag, Kondenswasser etc. ein Thema.
Und wie oben geschrieben kann das jeder selbst erledigen, sogar unterwegs kann man schnell die Betriebsmittel ersetzen.
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| by Oelmotor |
| Oelmotor |
Hallo,
nun ja, die Ölwechselintervalle sind alles andere als nur technisch begründet. Da sehr viele Neuwagen im Flottengeschäft eingesetzt werden, in dem jeder Zehntelcent zählt, gibt es hier auch Einflüsse auf die Wechselintervalle.
Ich persönlich kenne Dietmar Munz, ehemaliger Entwickler aus dem Motorenbereich, der den Artikel schrieb. Bereits letztes Jahr zeigte er mir die, mittels Wischphone aufgezeichneten Schwingungsanalysen einen OM 642 vor und nach der Reinigung. Die Reinigung soll dem Fahrzeugbesitzer den Einbau eines Austauschmotor erspart haben, denn das wurde seitens der NDL empfohlen.
Dass die AGR noch weitere Bereiche eines Motor zukleistert ist ein anderes, ebenso wichtiges Thema.
Ich persönlich, würde die Ölwechselintervalle halbieren, hätte ich einen Motor mit AGR.
Grüße Thomas
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| by 461.334 |
| 461.334 |
Hallo in die Runde,
meine Erfahrungen in loser Abfolge sind (OM642 im G280Cdi, Ölwechsel 1x jährlich, alle 5-7tkm, 51tkm Gesamtfahrleistung):
- nur 5W-40 (Aral High Tronic oder Liqui Moly 4100) gemäß BeVo MB 229.31, günstig aus 20L-Gebinde.
- Ölwechsel bequem über Stahlbus-Ventil. LM beim Ablaufen dünner, zumindest subjektiv. Öl ist jeweils dunkel, aber nicht tiefschwarz. Wenig verwunderlich: Keinerlei pastöse oder körnige Ablagerungen (Stahlbus-Ventil zur Kontrolle sauch schon ganz entnommen)
- Ölfilter entweder MAHLE OX 380 D oder MANN HU 821 x
- AGR-Aktivität soweit zurückgenommen, wie für den Profi mit der Star-Diagnose möglich. AGR wurde zuvor auf jüngsten Stand erneuert (vorher mal "Schluckaufproblem" bzw. "Husten" (siehe Forum)
- Motorgehäuseentlüftung auf allerletzte Chrysler-Version umgebaut, passt "plug and play" (nur die Abdeckung der Zylinderbank passt dann darüber nicht mehr genau). Vom Motor abgesetzter separater Abscheider war geplant, aus Zeitgründen nicht realisiert (z.B. Mann & Hummel Provent 200)
Davon abgesehen: Ich habe auch bei weniger geliebten und intensiver genutzten KFZ tatsächlich noch nie Ölschlamm gesehen. Ablagerungen nennenswerter Art auch nur bei drastischer Überhitzung in Motoren, die nachher kaputt waren. Ich mag mich täuschen (!) aber der Ölschlamm ist ein vertriebsförderliches Schreckensgespenst aus den 1970er Jahren. Hinsichtlich Ablagerungen in der AGR oder auch im Bereich von Kolbenringen mag das völlig anders aussehen, da gibt es tatsächlich immer wieder neue Rätsel (zuletzt bei dem Hersteller mit den vier Ringen, wo plötzlich reihenweise Motorschäden aufgrund verkokender Abstreifringe bekannt wurden)
Daher: Am Öl jedenfalls nicht sparen! Der Motor dankt es.
Gute Fahrt
Thomas
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