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Im Schwitzkasten
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Lieber Kurt,

persönlich finde ich den Kastenwagen ja auch ideal, mein holdes Weib sieht das anders und meint, wir hätten uns für einen Kabinenaufbau entscheiden sollen. Unserer wird übrigens ca. 3 Meter hoch, wir haben ihn für die Stehhöhe um einen halben Meter höher gemacht.

Das mit den 3,5 Tonnen wird sich erst noch zeigen, wenn wir nach Ausbau auf die Waage fahren. Wir haben bei der Materialauswahl sehr auf das Gewicht geachtet, nur Alu und Alucobond für das Dach, für den Ausbau Bootsbausperrholz und Okoume für den Boden. Ob sich das rentiert hat, kann ich leider noch nicht sagen.

Ob das Dach aufgeschnitten ist oder nicht, dürfte dem TÜV ziemlich egal sein.

Und der Preis: Hat uns anfangs auch abgeschreckt. Aber sobald man sich eine Zeitlang in der Reisemobilszene umhört und einliest, ist das alles relativ. Gerade steht bei 4Wheel-Customz/Carmaeleon ein neuer 110er Landy, der fahrwerkmäßig getunt wird und dann einen relativ einfachen Ausbau mit Hubdach, Spüle/Kocher/Bett, Tanks und so weiter kriegt und dann so in etwa 65.000 Euro gekostet haben wird. Dafür kriegst Du einen neuen Bremach, und der Landy ist immer noch ein Landy (nix gegen Landies, ich liebe die Kisten. Aber als Expeditionsmobil erachte ich einen Bremach immer noch in einer anderen Kategorie).

Marcus


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Suchtiger
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Ich wollt noch mal zu meiner Eingangsfrage kommen, weil ichs immer wieder interessant finde wie Optik wirkt.
Ganz nüchtern betrachtet, hat ein TREX (oder EXTREME) Fahrgestell, Bereifung 255/100 R16, Spurweite1480 mm, mit bei einer von BREMACH angegeben Schwerpunktshöhe von 1300 mm (Fgst mit Ladefläche, beladen mit 400 mm flächiger Last) einen stat. Kippwinkel von 34°
Setzt man dieselbe Höhe (von der ich nicht weiß ob sie beim Daily4x4 nicht etwas höher ist) für den neuen DAILY4x4 ein (gleiche Bereifung, Spurweite 1700 mm) ergibt sich ein Kippwinkel von 36°.
Macht also 2° Unterschied (in der Theorie) aus.
Wird allerdings ein Koffer aufgesetzt, dann müsste man beim DAILY wegen dessen weicheren Rahmen einen Zwischenrahmen berücksichtigen, der bei gleicher Kofferauslegung die Schwerpunktshöhe am Daily über die des BREMACH bringt. Somit herrscht zumindest Gleichstand beim Kippwinkel, bzw. wird dieser sogar geringer als beim BREMACH. Bei einem Koffer mit Alkoven wird das Ganze noch unterschiedlicher, da die Gesamthöhe des Daily 147 mm größer ist als die des TREX, was den Gesamtschwerpunkt des Daily weiter nach oben treibt.
Hinzu kommt, das sich der weichere Rahmen auf der Straße (insbesondere bei tiefen LKW-Spurrilen) mit hohen Kofferaufbauten deutlich „nervöser“ gibt als der steife Rahmen des BREMACH. Das war schon am SCAM zu beobachten, setzt aber voraus daß man die direkte Vergleichsmöglichkeit hat.
Richtig ist allerdings, das vom optischen Standpunkt aus ein 2,1 m breiter Koffer einem Daily besser „passt“ als dem BREMACH, vom Fahrverhalten her ist es unerheblich.

@ Marcus,
Du hast natürlich recht, daß bei Kofferlängen über 3,5-3,6 m sowohl bei BREMACH als auch DAILY das „artgerechte Maß“ überschritten wird. Ich habe das auch schon wiederholt angemerkt.
Trotzdem hat das Konzept 7,5 to auch so seine Limits: Bei einem derartigen Fz wird natürlich jeder seinen Koffer so groß wie möglich machen, was z.B. beim EUROCARGO mit Radstand 3250 mm eine Aufbaulänge von 4050 mm bedeutet. Nur hat z.B. das Allrad-Fgst 100E18W ein Leergewicht von 5132 kg ausgewiesen, was bei 7,5 to Ges.gew. eine Nutzlast von 2368 kg bedeutet. Jetzt kommt ein größerer Koffer drauf, in den wieder mehr reinpasst, der Motor braucht mehr Sprit, also größere Tanks, die wieder schwerer sind etc., etc….

mfg, Erich

Zuletzt bearbeitet von Allradchrist; 25/02/2008 06:30.
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Ja, Erich, Du hast recht: Die fundamentale Weisheit, die ich am eigenen Leibe zu spüren bekomme, ist wohl: es geht immer ums Gewicht.

Selbst wenn man den Eurocargo nicht ablastet, sondern mit 12 Tonnen "artgerechter" bewegt, hat man die entsprechenden, massiven Einschränkungen bei diversen Vorschriften. Und wenn ich mir diverse Videos von Unikat- und ähnlichen Monstren ansehe, wie die sich - Sauriern gleich - durch die Lande quälen, so kommt mir das schon irgendwie absurd vor. Fehlt nur noch eine Teergrube, und in einer Million Jahren freuen sich Paläontologen über das gut erhaltene Skelett eines Iveco-Saurus samt Mageninhalt (Möbel und Mitfahrer).

Marcus


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Ich möchte noch einmal an den Anfang dieses Treads zurück: Erstellung eines Reisefahrzeugs für eine 4-köpfige Familie, mit dem leichtes, ausnahmsweise mittelschweres Gelände gemeistert werden kann.

Auf einem Euocargo (bzw. MAN TGM, Atego, Unimog, Mowag Duro und wie sie alle heissen) kann ein solches Fz mit vertretbarem Aufwand und vertretbaren Abmessungen schlicht nicht realisiert werden. Alkoven kann man aufgrund der Höhe (4m-Grenze) und des Kippfahrerhauses getrost vergessen. D.h.: entweder in die Länge oder in die Höhe (Hubdach) bauen, wenn man 4 Festbetten möchte. Zudem braucht es eine DOKA, wenn man die (Klein-)kinder während der Fahrt nicht im Wohnaufbau isolieren möchte, was vollkommen unrealistisch ist. DOKA und 4 Festbetten auf LkW bedeuten: mind. 4.3 m Radstand, 8 m Länge, 2.4 m Breite, 3.6 m Höhe und Preise jenseits EUR 200'000. Vergesst also LkW-Fgst für Familienreisefahrzeuge, sofern nicht gerade eine mermonatige (Welt-)Reise ansteht.

Die Alternative heisst für mich Alkovenkabine auf Leicht-LkW, analog zu den Tausenden Papamobilen à la Knauss, Weinsberg, Carthago etc., die jeden Sommer umherkutschern. Und da sehe ich als Basis zurzeit nur den Bremach. Daily 4x4 oder z.B. MB Vario 4x4 haben (zu) weiche Rahmen, was eine Integration des Fahrerhauses zumindest stark erschwert. Hinzu kommen die anderen oben erwähnten Nachteile. Iglhaut und Achleitner scheinen mir auch keine echten Alternativen; jedenfalls dürfte die Geländegängigkeit eines TREX mit Alkovenkabine, obwohl stark eingeschränkt, jene eines umgebauten Sprinters immer noch um etliches übertreffen.

Meine Hoffnungen ruhen daher auf dem TREX.

In diesem Zusammenhang noch einmal einige Fragen, wohl die meisten an Erich (entschuldigt die Wiederholungen):

- lässt sich der Radstand, entsprechenden Aufwand vorausgesetzt, verlängern? Auch wenn eine Kabine von 3900 mm auf dem 3450 mm Radstand technisch (mit Verlängerung des Überhangs) noch möglich ist, dürften die Fahreigenschaften bereits auf der Strasse, z.B. bei Nässe, Spurrillen oder Seitenwind, geradezu kriminell werden. Daher denke ich immer noch über eine Radstandverlängerung um 200-250 mm nach (was dann optisch zwar zum "Hängebauchschwein" führt).

- lässt sich die Spur, entsprechenden Aufwand vorausgesetzt, verbreitern, z.B. mittels Distanzscheiben oder anderer Räder (z.B. Michelin XDE2+ der Dimension 305/70 R 19.5 anstelle der XZL 275/80 R20).

- lohnt sich das Warten auf den 7.5-Tönner, d.h. wird dieser voraussichtlich über mehr Reserven bzw. andere Eigenschaften verfügen, welche ihn für eine derart grosse Alkovenkabine geeigneter erscheinen lassen? Wann weiss man mehr über den 7.5-Tönner?

Vielen Dank und Gruss,
Blur




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Das Orakel
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Ganz verstehe ich die Diskussion nicht mehr, die dreht sich im Kreis:

Von den Gewichten geht das mit dem 6-Tonner ohne weiteres, auch ohne Radstandsverlängerung (nur mit ein bißchen intelligenter Planung)
Das die Geländetauglichkeit nicht mehr berauschend ist, aber besser als bei Transporterfahrgestellen mit "Traktionsverbesserung" Allrad und den üblichen kleinen Reifen, ist "common sense".

Dass die Fahrzeugbreite eine gewisse Spur ergibt, ist eine geometrische Notwendigkeit, mit übermäßigen Spurverbreiterungen geht man nur Radlager meucheln. Die 2m-Kabine (plus Wandstärken) macht da keine Schwierigkeiten, wer den 2,2m-Aufbau will, wird zum 7,5t-LkW greifen müssen - das wird auch nach 5x fragen nicht anders.

Grüsse,
Peter

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Hallo,
stellt sich nicht zuerst die Frage, was leichtes und mittleres Gelände bedeutet?
Sind damit nasse Wiesen auf Campingplätzen gemeint? Die Fahrt zum Strandstellplatz durch Sand? Alte Militärstrassen in Italien/Frankreich... Wellblechpisten in der Sahara? Hochlandpisten auf Island?

Für alle dieses Gelände reicht ein Ducato/Sprinter/Iglhaut/Achleitner aus, solange solche Fahrten nur sporadisch vorkommen. Ist meine Meinung und mein Ducato 4x4 macht das bis jetzt ganz gut mit. Aber wir kommen beim Ducato auch nicht ans zul. GG. ran, sondern bleiben immer 200-300kg drunter. Entsprechendes müsste man bei oben genannten Fahrzeugen auch berücksichtigen. Das heißt aber nicht, dass mein Ducato ein OffRoader ist, sondern er hat quasi ein Schlechtwegepaket. Verschränkungspassagen, Wasserdurchfahrten (mehr als 30cm Tiefe), Dünen und tiefen Schlamm kann ich damit vergessen. Sicher würde ich damit auch nicht die Seidanstrasse oder eine Mongoleidurquerung machen...

Beim Bremach mit 4 Personen sehe ich die einzige Möglichkeit mit einer Kabine mit Hub bzw Aufstelldach. Zu überlegen wäre auch, ob man wirklich die 2m Innenbreite braucht. Mir als Schrumpfgermanen (172cm) reichen die 184cm Bettlänge im Ducato, allerdings grad so, 190cm wären sehr viel bequemer.

Grüße,
Ronny


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(Fast OT!)


Hallo miteinander!


Persönlich halte ich Bremachs für geniale
Reisefahrzeuge.

Sie erreichen jedoch natürlich, leider ;-))
keine Ausmaße eines LKWs beim Wohnraum
- und Gott sei Dank - auch nicht beim Handling
und der Nutzbarkeit.

Da die individuellen (Reise)-Bedürfnisse
unterschiedlicher nicht sein könnten,
bedarf es bei der Planung eines Reise-Mobils
eine ganze Reihe verschiedener Aspekte
zu berücksichtigen.

Manch einer umrundet die Welt im VW-Bus,
andere benötigen ein 12m-Hymer/LKW/Bus-
was weiß ich-Teil, für eine Woche Gardasee.



Deswegen möchte ich Euch,
liebe Bremach-Freaks mit einem Reise-Link
erfreuen/konfrontieren (falls noch nicht bekannt):

Eine Familie mit drei kleinen Kindern
auf großer Reise im Bremach-Kastenwagen.
Geht platzmäßig auch. :-)

www.5ontour.de

Kann vielleicht dem einen oder anderen
bei der Ausbau- oder Reiseplanung behilflich sein.





Zuletzt bearbeitet von enzo4x4; 26/02/2008 15:33.
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Jetzt will ich mal den Bremach Frevler spielen denn wir wollen uns auch ein 4 bis max sogar 6 Personen Wohnmobil bauen und halten den Bremach trotzdem für die ultimative Lösung.

Folgende Gründe.
Bei 2m Außenbreite können Personen bis 1,88cm noch quer schlafen.
Bei 2m Außenhöhe ist die Innehöhe noch ca, 190cm.
Der resultierende Minialkoven kann als Querschläfer genutzt werden welche mittels eines kleines Klappaufstelldachs eine ausreichende Höhe erhält.
Die Doppeldinette hinter dem Fahrersitz hat 4 Sitzplätze und ist noch mal ein 2,00x1,40cm Bett.
Die Heckgarage hat 1,50cm Breite und oben drauf ist ein Bett mit 1,92cm x 1,50.
In der Heckgarage ein Notklo Porta Potti. Keine Dusche. Waschlappen tuts auch. Falls dann doch mal duschen ansteht, Campingplatz oder wer suchet der findet.
Also summa summarum 6 Sitzplätze und 6 Schlafplätze
Kabinenlänge ist 3,50-3,60m

Für die Geländegängigkeit ist meines Erachtens die Kabinengröße zweitrangig. Entscheidend ist doch was man reinpackt. D.h. wo ist das Gewicht und wie hoch ist das Gewicht. Ein Bremach mit Alkoven wird bei relativ niedrigen Gewicht immer noch extrem Geländegängig sein. Und eine größere Kabine ist nicht so viel schwerer. Nur eben kein Marmor reinpacken oder die ach so robusten Multiplexplatten. Auch 3mm GFK statt 1,5mm GFK wiegen ziemlich viel da GFK ca die Dichte von Alu hat.

Und Vorsicht an alle Normalos. Wenn Erich Geländegängig meint dann sind hier unter anderem Dünengebiete in Tunesien gemeint. D.h das ist auch für best ausgerüstete Geländewagen heftig. Wer also nicht unbedingt Dünenfahren als 1. Priorität plant kommt auch mit einem Alkoven sehr sehr weit.

Beim Vergleich mit dem Ducato 4x4 mußte ich ein bisschen lächeln. Klar kommt man mit dem halbwegs weit (wir haben zur Zeit selber einen) aber bei Sand sind die Reifen selbst mit 1bar sehr schnell am Ende. Von der sehr schlechten Untersetzung schon mal gar nicht zu sprechen. Wer also gern mal Feldwege ausprobiert welche dann unerwartet immer steiler werden und am Ende doch keine Möglichkeiten zum Drehen bieten…
Nun ich habe auf diese Weise schon die Freundschaft mit den ansässigen Traktorfahrern schließen dürfen  Denn die kupplung ist bei solchen Aktionen im Nullkommanix verraucht.

Der Iglhaut Sprinter ist auch in keinster Weise zu vergleichen. Er ist ein gutes Gerät wenn man wirklich nur kurze Strecken im Gelände fährt. Was der weiche Rahmen mit einer Kabine durch die quasi nicht vorhandene Verschränkungsfähigkeit macht ??? Zudem sollte man sich bewusst sein das der Bremach um Welten robuster aufgebaut ist. Um Welten weniger Elektronik besitzt. Und Surprise Surprise meines Erachtens auf der Straße sogar besser und deutlich leiser fährt als der Sprinter (selbst ausprobiert) Der 150PS Motor des Sprinters ist im Vergleich zum 146PS Iveco die reinste Luftpumpe (fiel sogar meiner Frau auf) und der 6Zyl soll seine Macken haben und saufen wie ein Loch.

Ein LKW mit Kabine ist für uns so ziemlich die schlechtestmögliche Lösung überhaupt. Denn dort wo es am schönsten ist kommt man leider nicht hin. Von den Kosten ganz zu schweigen.

Die schmalere Spur des Bremach ist kein Nachteil sondern Vorteil. Wenn das Gewicht unten in der Kabine oder im Rahmen gelagert wird und die Kabine oben vor allem Schlafsäcke und Kleidung hat. Dann bleibt der Schwerpunkt schön niedrig. Und wozu gibt es noch Stabis 
Aber mit der schmalen Spur passe ich halt noch auf all die interessanten Wege. Oder auf schmale Südfranzösische Sträßchen wenn ein LKW entgegenkommt dann ist mein rechtes Rad halt noch auf der Böschung als schon neben der Böschung wenn ich die so gelobte breitere Spur hätte.

Ein Kastenwagen käme für uns auch nie in Frage weil er im Sommer viel zu heiß, im Winter zu kalt und zu schwer auszubauen ist. Wer die Größe nicht mag könnte sich ja eine Kabine in Größe des Kastenwagen bauen lassen. Dann hat er gerade Wände und gute Isolierung. Und so eine einfache Kabine machen auch die Kühlwagenbauer. Dann wird’s richtig billig.

Grüße an alle und sorry für das lange Geschreibsel.

Peter

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Bezügl. Radstandsverlängerung am TREX, da ist akutell nichts geplant bzw. in Vorbereitung.
Soll aber nicht heißen das deratiges unmöglich ist.

Felgen der Größe 8,25-19,5 wären verfügbar, damit wäre die Reifengröße 305/70 R19,5 möglich. Die Spurweite würde dann 1500 mm betragen.

TREX75: Ich habs schon mal erwähnt, der 7,5 Tonner basiert auf dem TREX35-60, hat also dessen Fahrerhaus(breite), gleichen Rahmen, aber komplett neue Radaufhängung (mit den dafür erforderlichen Rahmenänderungen)und Bremsen. Serienmäßig kommt der 176 Ps Motor zum Einsatz, der für die anderen Modelle als Option möglich ist.
Damit ist er im Prinzip genausogut (oder wenig) für eine Alkovenkabine der angedachten Dimensionen geeignet wie der TREX35-60.

mfg, Erich

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Original geschrieben von Wildcamper4x4
Jetzt will ich mal den Bremach Frevler spielen denn wir wollen uns auch ein 4 bis max sogar 6 Personen Wohnmobil bauen und halten den Bremach trotzdem für die ultimative Lösung.

Folgende Gründe.
Bei 2m Außenbreite können Personen bis 1,88cm noch quer schlafen.
Bei 2m Außenhöhe ist die Innehöhe noch ca, 190cm.
Der resultierende Minialkoven kann als Querschläfer genutzt werden welche mittels eines kleines Klappaufstelldachs eine ausreichende Höhe erhält.
Die Doppeldinette hinter dem Fahrersitz hat 4 Sitzplätze und ist noch mal ein 2,00x1,40cm Bett.
Die Heckgarage hat 1,50cm Breite und oben drauf ist ein Bett mit 1,92cm x 1,50.
In der Heckgarage ein Notklo Porta Potti. Keine Dusche. Waschlappen tuts auch. Falls dann doch mal duschen ansteht, Campingplatz oder wer suchet der findet.
Also summa summarum 6 Sitzplätze und 6 Schlafplätze
Kabinenlänge ist 3,50-3,60m

Für die Geländegängigkeit ist meines Erachtens die Kabinengröße zweitrangig. Entscheidend ist doch was man reinpackt. D.h. wo ist das Gewicht und wie hoch ist das Gewicht. Ein Bremach mit Alkoven wird bei relativ niedrigen Gewicht immer noch extrem Geländegängig sein. Und eine größere Kabine ist nicht so viel schwerer. Nur eben kein Marmor reinpacken oder die ach so robusten Multiplexplatten. Auch 3mm GFK statt 1,5mm GFK wiegen ziemlich viel da GFK ca die Dichte von Alu hat.

Und Vorsicht an alle Normalos. Wenn Erich Geländegängig meint dann sind hier unter anderem Dünengebiete in Tunesien gemeint. D.h das ist auch für best ausgerüstete Geländewagen heftig. Wer also nicht unbedingt Dünenfahren als 1. Priorität plant kommt auch mit einem Alkoven sehr sehr weit.

Beim Vergleich mit dem Ducato 4x4 mußte ich ein bisschen lächeln. Klar kommt man mit dem halbwegs weit (wir haben zur Zeit selber einen) aber bei Sand sind die Reifen selbst mit 1bar sehr schnell am Ende. Von der sehr schlechten Untersetzung schon mal gar nicht zu sprechen. Wer also gern mal Feldwege ausprobiert welche dann unerwartet immer steiler werden und am Ende doch keine Möglichkeiten zum Drehen bieten…
Nun ich habe auf diese Weise schon die Freundschaft mit den ansässigen Traktorfahrern schließen dürfen  Denn die kupplung ist bei solchen Aktionen im Nullkommanix verraucht.

Der Iglhaut Sprinter ist auch in keinster Weise zu vergleichen. Er ist ein gutes Gerät wenn man wirklich nur kurze Strecken im Gelände fährt. Was der weiche Rahmen mit einer Kabine durch die quasi nicht vorhandene Verschränkungsfähigkeit macht ??? Zudem sollte man sich bewusst sein das der Bremach um Welten robuster aufgebaut ist. Um Welten weniger Elektronik besitzt. Und Surprise Surprise meines Erachtens auf der Straße sogar besser und deutlich leiser fährt als der Sprinter (selbst ausprobiert) Der 150PS Motor des Sprinters ist im Vergleich zum 146PS Iveco die reinste Luftpumpe (fiel sogar meiner Frau auf) und der 6Zyl soll seine Macken haben und saufen wie ein Loch.

Ein LKW mit Kabine ist für uns so ziemlich die schlechtestmögliche Lösung überhaupt. Denn dort wo es am schönsten ist kommt man leider nicht hin. Von den Kosten ganz zu schweigen.

Die schmalere Spur des Bremach ist kein Nachteil sondern Vorteil. Wenn das Gewicht unten in der Kabine oder im Rahmen gelagert wird und die Kabine oben vor allem Schlafsäcke und Kleidung hat. Dann bleibt der Schwerpunkt schön niedrig. Und wozu gibt es noch Stabis 
Aber mit der schmalen Spur passe ich halt noch auf all die interessanten Wege. Oder auf schmale Südfranzösische Sträßchen wenn ein LKW entgegenkommt dann ist mein rechtes Rad halt noch auf der Böschung als schon neben der Böschung wenn ich die so gelobte breitere Spur hätte.

Ein Kastenwagen käme für uns auch nie in Frage weil er im Sommer viel zu heiß, im Winter zu kalt und zu schwer auszubauen ist. Wer die Größe nicht mag könnte sich ja eine Kabine in Größe des Kastenwagen bauen lassen. Dann hat er gerade Wände und gute Isolierung. Und so eine einfache Kabine machen auch die Kühlwagenbauer. Dann wird’s richtig billig.

Grüße an alle und sorry für das lange Geschreibsel.

Peter

Hallo Peter,

deine Aussage kann ich mitunterschreiben, Gruss Kurt

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