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ranx #401463 25/06/2010 20:40
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Habemus Papam
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Habemus Papam
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Original geschrieben von ranx
Ich baue wieder Flightcases, als Mitarbeiter.
Arbeit noch und nöcher

Kaum vorstellbar,dass es dafür so eine Nachfrage gibt.
Freut mich aber.
Ist das wenigstens bei dir in der Nähe?

::::: Werbung ::::: NB
Caruso #401465 25/06/2010 21:29
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Schneidlehrling im 1.Gewindegang
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Schneidlehrling im 1.Gewindegang
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Wer von Euch ist denn in welchem Handwerk tätig?
Ich war ….
Gelernt Bäcker und hiernach Konditor.


Gefällt es Euch?

Ja, die Arbeit an sich ist fein, nur es gibt keine guten Konditoreien mehr, wenn dann schlecht bezahlt und die Arbeitszeiten sind teilweise arg. Nun sind die Stellen meist in den Filialbetrieben, die Ketten. Schlechte Massenware, der Kunde mag wenig zahlen. Solange „lecker“ Brötchen an der Tankstelle verkauft werden.
Gutes Brot kostet nun im Handwerk gut und gerne 4 Euro für ein Kilo, das waren mal 8 deutsche Mark. Heftig. Die Qualität zahlt leider keiner mehr. Brot und Stückchen hat einen Preiskampf.

Habt Ihr zur Zeit genug Arbeit?
Ja, ich lernte dann nach dem Fachabitur, noch Industriekaufmann, besser war es.
Auch wenn ich in einem Top Laden hier Konditor lernte, die Leute von damals machen es zu 90% nicht mehr.

Ist die Rendite der Unternehmer oder der Verdienst der Mitarbeiter noch akzeptabel?
Weiß nicht.

Würdet Ihr den Weg nochmal einschlagen?
Schlimm war es nicht, weiß Gott nicht. Kann nun Kuchen ohne Rezepte backen. Immerhin.
Noch mal, nein. Würde wenn ggf. den Weg in so einer Fabrik einschlagen, das ich dort höhere Riege arbeiten könnte. Irgendwie geht es immer weiter.


Grüße Ralf

Finger #401510 26/06/2010 10:03
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neo Offline
Fahnenflüchtiger 4wd'ler
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Bin gelernter Holzwurm.

Gefallen?
Ein ganz glasklares Jaein.... Vielleicht habe ich einfach nur Pech gehabt und es ist nicht überall so, aber zumindest hatte ich den Eindruck das man als einfacher Geselle bzw Azubi immer ein Ar...loch ist. Angeschissen wird einfach immer wer grade am nächsten am Meister dran steht und/oder neuer im Betrieb ist. Eigene Fehler von "höherrangigen" werden nicht eingestanden und dann halt um so mehr drauf los gewettert.
In fact, ich habe es nur in einem Betrieb anders erlebt, trotzdem war die Gesamtstimmung eher aggressive, dort wurde Akkord gearbeitet.

Diese Stimmung hat oft, sehr oft sogar (heisst: fast täglich), die Freude an der eigentlichen Arbeit versaut.
Trotzdem bin ich im Nachhinein froh etwas im Handwerk gelernt zu haben.

Ob ich den Weg so nochmal einschlagen würde?
Hier ein genauso klares Jaein. Es ist einfach schwer zu sagen. Aber ich denke das es eigentlich keinem schadet etwas handwerkliches zu lernen. Natürlich ist es hinterher immer leich zu sagen das man es genau so nicht nochmal machen würde. Mit dem Wissen von heute.
Aber wer weis den schon genau vorher wie es wird, bzw wie es einem auf einem andere Weg ergangen wäre.


Wieviel Arbeit es gibt kann ich nicht sagen, bin schon zu lange nicht mehr in dem Feld tätig.

Bezahlung kann ich auch nichts zu sagen. Einerseits zu langen raus, andererseits hab ich dort nicht lang genug gearbeitet um sagen zu können das ich mich finanziell weit genug hoch gearbeitet hätte.
Aber sicher ist das die Behzahlung nicht grade üppig war. Habe dann als nicht gelerneter/studierter im IT Bereich das selber verdient, aber als Bonus hatte ich dort ein sehr sehr gutes Betriebsklima.


see ya, mate,

neo


....der flüchtige 4wd´ler
neo #401517 26/06/2010 12:27
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Die gute Seele
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Tja ich hab nichts handwerkliches gelernt und bereue das ein bissel zumindest so im Nachhinein.
Dass ich am Tag irgendwelches Papier von links nach rechts schiebe und mir den Mund fusselig rede, ist irgendwie nicht so der Bringer frown
O.k. - schön, dass man sich dann bei dem Versicherungskram auskennt, aber mir wär lieber, ich würde mein Auto in- und auswändig kennen smile

Das blöde ist halt, dass man sich verdammt früh zumindest für die 1. Ausbildung entscheiden muss. Und da wußte ich ehrlich gesagt noch nicht so wirklich, was ich "werden wollte".


G-aby
burgerfrau

463.204



Zappa #401520 26/06/2010 13:12
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Zitat
Ist die Rendite der Unternehmer oder der Verdienst der Mitarbeiter noch akzeptabel?

der verdienst der handwerksgesellen. kann man damit als alleinverdiener eine familie versorgen?
sei mal ehrlich, zappa. wieviel verdienen die bei dir?


Es ist schon ok,
es tut gleichmäßig weh.
Selbermacher #401522 26/06/2010 14:37
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Also ich hab keine handwerkliche Ausbildung. Ich arbeite momentan im Bereich der Biomedizintechnik und habe eine Ingenieursausbildung.
Wahrscheinlich werde ich in meinem Arbeitsleben noch des öfteren die Branche wechseln (müssen). Aber ich mag Abwechslung und neue Herausfordeerungen.

Auf der Arbeit haben wir einen Feinwerkmechanikermeister. Ohne den würde nicht viel laufen. Das was die Konstruktionsabteilung am Rechner erschafft muss von ihm gefertigt werden und von der Produktion zusammengebaut werden.

Ich hab vom Holzgewerbe keine Ahnung. Ja wir haben VIEL mit Kunststoffen und Metallen zu tun. Es werden halt immer höhere Anforderungen an einen Meister gestellt. Er muss klassisch an der Drehbank und Fräse arbeiten können. Er muß technische Zeichnungen lesen, versteh und umsetzen können. Aber genauso muß er eine CNC bedienen können oder den Rapidprototyper.

Und ja er kann das alles. Er ist halt ein Fertigungsspezialist und bekommt seine Arbeit und gut entlohnt. Sich selbständig machen in dem Bereich wird er sich nie machen können, weil die Maschinen halt einfach zu teuer sind.

Ob das jetzt gut oder schlecht ist, sei mal dahin gestellt. Ich denke im Wandel der Zeit hat sich das Arbeiten halt geändert. Aber das früher alles besser war, halte ich für Stammtischparolen.

Bei uns wird bis auf 1/1000 genau gefertigt und zwar auch "von Hand". Das ist in keiner Dorfwerkstatt zu machen. Nicht weil das Know how fehlt. Aber kaum einer stellt sich ein Bearbeitungszentrum für 100.000€ min hin und holt die Investition mit kleinen Aufträgen wieder rein.

Ich denke, wer wirklich gut ist und flexibel findet einen Job mit guter Bezahlung. Das das Handwerk ausstirbt und alte "Künste" verloren gehen halte ich für Quatsch. Klar gibt es immer Ausnahmebeispiele, aber manche Sachen sind schlicht und einfach überholt und veraltet.

Back to Topic:
Da ich viel in der Produktion mit meinen Händen arbeite fühl ich mich auch als Handwerker.
Ich bin sehr zufrieden in meinem Bereich. Ich arbeite gerne und viel.
Rückblickend würde ich vlt. ein anderen Studienschwerpunkt wählen, aber im groben doch wieder einen sehr ähnlichen Weg gehen.
Und da man ja nie zu alt ist, sich weiter zu verbessern werd ich vlt. nochmal mit einem Masterstudiengang etwas die Richtung ändern.

Burgerfrau #401524 26/06/2010 15:17
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Original geschrieben von Burgerfrau
Das blöde ist halt, dass man sich verdammt früh zumindest für die 1. Ausbildung entscheiden muss.

Da stimm ich voller Inbrunst zu !!

Ich war ja nur Realschüler, aber als ich 16 war, sollte ich plötzlich wissen, wie und womit ich mein Leben verdienen und verbringen soll. Hergott, da war ich doch mit viel interessanteren Dingen vollauf beschäftigt und meist auch ausgelastet. (habt ihr mal versucht, unter der Dorfschönheit hervorzukriechen?!?!)
Ich ließ mich zu´ner Ausbildung im Finanzamt überreden (...Das Geld, ...die Sicherheit, Junge, ...der Opa war doch auch schon Beamter)
Heute bin ich´n Steinmetz und manchmal auch´n Bildhauer, aber das wußte ich auch erst mit 23!

Das Blöde dabei ist, da gibts einige, die sind (aus Faulheit, Angst, Bequemlichkeit etc...)im FA geblieben, und hassen jetzt sich und die ganze Welt. Das ist sicher auch auf andere Berufswege übertragbar!


DAS ?!?! .... ist keinen Knochen eines pommerschen Grenadiers wert!!
Zappa #401525 26/06/2010 15:36
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Original geschrieben von Zappa
der Verdienst der Mitarbeiter noch akzeptabel?

Stimmt, eine Frage die ich ausgelassen habe hirn



In meinem 1. Gesellenjahr (Single) 1989 habe ich 23DM /Std. bekommen, Sammstag +100% und Sonntag/Feiertag +300%

In meinem letzten Gesellenjahr (Verheiratetet, 2Ki) 2004 habe ich 11,50€ und 25 Überstunden%te ab mind.4Std/Woche bekommen .


Fragen?
Die folgenden Jobangebote bewegsten sich zwischen 6,00€/Std und 9,50€/Std ....jepp, immer als Geselle, Verheiratetet und 2Ki
kotz


Zuletzt bearbeitet von Troll; 26/06/2010 15:37. Grund: std

"Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern"
Dankwart #401528 26/06/2010 15:57
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Ich seh Handwerkskammer und Innung zwar zwiespältig, aber noch bewahren diese uns vor östlicher Überschwemmung.

Firmensitz in der Stadt(Umgebung) und deutscher Meisterbrief, sonst geht hier gar nix! Keine Einfuhrgenehmigung /keine Aufstellgenehmigung auf örtlichen Friedhöfen.

Hab erst letzten Monat erlebt, wie ein paar Weißrussen, die sich um nix geschert haben, samt neuem Grabstein mit Eskorten-Mix aus Friedhofsverwaltung, Ordnungsamt und Tatü-Tata vom Gottesacker hinausgeleitet wurden.

Genehmigungswahn hin oder her, solange es mir hilft, schenk ich auch mal 3 Tage/Monat meiner Aufmerksamkeit dem ganzen Bürokratismus, und dann heul ich 3 Wochen deswegen rum, denn das ist ja En Vogue!


DAS ?!?! .... ist keinen Knochen eines pommerschen Grenadiers wert!!
Dankwart #401536 26/06/2010 19:46
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Zitat
Und da man ja nie zu alt ist, sich weiter zu verbessern werd ich vlt. nochmal mit einem Masterstudiengang etwas die Richtung ändern.

aus aktuellem Anlass sinniere ich gerade über ähnliches nach...
Wie waren gleich wieder die Voraussetzungen für den Kfz-Meister?


Gruss Monny

++ Mercedes 1017A zu verkaufen ++

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