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Offroad-Mc Frosch
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In unserer Tupperware haben wir ja einen Absorber drin und der hat schon bei 35°C seine Probleme den Kram schön kühl zu bekommen Also liegts nicht am alter von unserem Kühlschrank. Si
Nichts ist besser als so ein Ding
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Druckluftschrauber
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35 Grad sind nun fürn Absorber wirklich keine Tat. Wie gesagt, kleinlüfter dran wenns kneift. Und vor allem, ab und zu mal die Kühlergitter reinigen. Das gilt auch für den Kompressor. Denn der hat genau so einen Kondensatir wie der Absorber. Mit Verlaub - dummes Zeugs. Soll ich Dir jetzt Bilder von Strombränden posten?
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35 Grad sind nun fürn Absorber wirklich keine Tat. Wie gesagt, kleinlüfter dran wenns kneift. Und vor allem, ab und zu mal die Kühlergitter reinigen. Das gilt auch für den Kompressor. Denn der hat genau so einen Kondensatir wie der Absorber. Mit Verlaub - dummes Zeugs. Soll ich Dir jetzt Bilder von Strombränden posten? Die Apparatur hatte ich erst kurz davor komplett gereinigt, da ich ja schon vorher schwierigkeiten mit der Heizung hatte. Hab ich also alles mal aufgemacht was ich nich kannte und mal einer Inspektion und Grundreinigung unterzogen Das du da mit nem PC Kleinlüfter werkelst entäuscht mich jetzt ein wenig Hier an meinem PC ( der steht in so einem Computerschrank ) werkelt ein 24 Volt Rittal Industrieschaltschranklüfter Mit 12 Volt betrieben ist der auch nich so laut Und zum Campingas. Also wenn man bedenkt wieviel Wohnwagen und Campingplätze es alleine in Deutschland gibt, passiert da echt wenig. Vom Prinzip her ist das schon ne recht sichere Sache.
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Vor meinem ersten Urlaub in Südalgerien hatte ich schon mein ganzes Budget für die Fahrzeugausrüstung ausgegeben, da fehlte noch eine Kühlbox. Um mich herum sagten alle: "Nimm eine Kompressorbox, oder Du bedauerst es!" Ich hatte einfach kein Geld für eine solche, also blieb es bei einer 40 Liter-Absorberbox. Damit ich wenigstens über Nacht ordentlich kühlen konnte, schleppte ich auch noch eine große Gasflasche mit, die nur für die Kühlbox zuständig war. Mit offener Gasleitung zu offroad fahren, war mir suspekt, also lief die Box tagsüber mit 12 Volt Bordnetz. Eigentlich war es mir überhaupt suspekt, mit einer Gasflasche im Wagen Wellblech (Amguid-Piste) und ähnliches zu fahren, aber ich verzurrte sie mit sehr breitem Ratschengurt an einem massiv montierten Stahl-Trenngitter.
Die Erfahrung: Im Gegensatz zu den Peltierboxen anderer Reiseteilnehmer hielt meine Absorberbox gut durch. Lediglich die filigrane Deckellagerung brach. Ich habe die Box aber vor jedem Fahrtantritt nochmal mit einem Ratschengurt gesichert. Durch Staub und Sand wurde aber die piezoelektrische Zündung bald funktionsuntüchtig, dann blieb mir nur noch der Fidibus, um durch das Zündloch die Gasflamme zu entzünden.
Ob sie gut funktionierte? Nun ja, alles ist relativ. Bei 46 Grad im - nicht existenten - Schatten ist ein 30 Grad warmer Orangensaft immer noch purer Luxus. Aber selbst Haltbarmilch verdarb unter diesen Umständen in der Box. Bei 12 Volt-Betrieb kühlte die Box maximal 15 Grad unter Umgebungstemperatur. Hinten im Wagen drin hatte es vielleicht fünfzig Grad, da sind 35 Grad in der "Kühlbox" nicht mehr so der Hammer. Nachts, an der Gasflasche kam ich auf ca. 20, vielleicht sogar 25 Grad unter Umgebungstemperatur. Einmal, auf etwa 1700 Meter Seehöhe und Nachttemperatur von vielleicht 15, 20 Grad, hatte ich sogar leichten Frost in der Box. Ein anderes Mal dafür entsprach die Innentemperatur der Box exakt der Außentemperatur, trotz brennender Gasflamme; der Wagen war nicht exakt waagrecht gestanden.
Wieder zu Hause, flog die Absorberbox raus und wanderte in den Keller. Eigentlich taugt das Ding nur richtig für den Campingurlaub in Europa, wenn man längere Zeit am selben Platz steht (Gardasee, zum Beispiel). An der Gasflasche läuft sie sicher und mit wenig Verbrauch, während der Fahrt zum Campingplatz im Auto bleibt das Kühlgut über ein paar Stunden gerade mal so einigermaßen kühl, ist man länger unterwegs, kann man die Box im Hotel mit 220 Volt ohne extra Netzteil auch sehr gut betreiben. Der Vorteil liegt also in der Flexibilität. Für lange Reisen im Geländewagen halte ich Absorberboxen für die falsche Lösung.
Seit der Zeit haben wir eine günstige 40 Liter-Kompressorbox von Waeco und sind im wesentlichen sehr zufrieden. Die Kühlleistung ist hervorragend, auch bei Außentemperaturen jenseits der 40 Grad-Marke. Wobei die einfachen Kunststoffboxen von Waeco schlechter isoliert sind als die teuren Engel- etc. Boxen. Wir haben uns zusätzlich noch die Thermoschutzhülle gekauft, die schützt außerdem vor Stößen, damit wurde es noch besser. Ganz wichtig ist allerdings die Luftzufuhr zum Kühlaggregat. Die Kühlschlitze müssen gut Freiraum haben. Bei einer Tour hatte ich einmal das Problem, dass ein Stativ zu nahe an den Kühlschlitzen der Box lag. Daher hat die Schutzschaltung die Box praktisch lahm gelegt. Im Bremach musste ich dann auch noch nachträglich Löcher in den Kasten schneiden, in welchem die Box steht, weil einfach zuwenig frische Luft dazu kam, und der Hitzestau der Box nicht gut bekam. Wenn man im Auto schläft, können sensible Gemüter mitunter Schwierigkeiten haben, den nachts immer wieder mal anspringenden Kompressor zu ignorieren. Dafür gibt es sehr gute Boxen mit Kältespeicher, die praktisch die ganze Nacht ohne Stromzufuhr auskommen.
Also ich würde nie mehr etwas anderes als eine Kompressorbox nehmen. In Bewegung ist eine Absorberbox selbst mit Gasbetrieb immer schlechter als diese, wobei ich offene Gasleitungen im fahrenden Fahrzeug grundsätzlich für Irrsinn halte.
Marcus
Zuletzt bearbeitet von Ar Gwenn; 22/06/2009 13:03.
Und wieder ein Post mehr auf dem Zähler!
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Hallo Marcus
Hat das Praktische oder Technische Gründe das du im doch relativ grossen Bremi eine Kühlbox benutzt und keinen fest eingebauten Kühlschrank ?
Ich stell mir in so einer Box das suchen etwas schwieriger vor.
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Ich würde sagen, es hat praktische, technische und finanzielle Gründe. Das Letzte zuerst: Die Box war vorhanden, das Geld war knapp. Ich habe Billa aber gebeten, das Fach für die Box von der Größe her auf die Abmessungen einer 40 Liter Engel-Box zu bemessen. Wenn die Waeco mal in die Ewigen Gefriergründe eingeht, kauf ich mir eine solche.
Weshalb kein Schrank: Energiespargründe. Ich habe nur eine 105 A-Versorgerbatterie. für eine größere müsste ich wieder eine extra Batteriehalterung machen lassen, das kostet wieder extra. Nachdem wir auf Reisen noch nie mehr als einen Tag lang vor Ort stehen geblieben sind, muss die Batteriekapazität auch nur für 24 Stunden reichen. Bei jedem Öffnen einer Kühlschranktür fällt die ganze Kaltluft schlagartig raus und muss erst wieder ersetzt werden. Das braucht Strom.
Außerdem ist der Platz im Gang unseres Gwenn nicht groß, während wir nach oben hin genug Raum haben. Deshalb ist es leichter, von oben in die Box zu greifen, als sich gebückt zu verrenken, um in den Kühlschrank zu kommen. Wir hätten einen Schrank oben im Hochschrank installieren müssen, um das zu vermeiden. Aber dann habe ich wieder eine große Masse recht hoch untergebracht, und ich wollte alles tun, um den Schwerpunkt so niedrig wie möglich zu halten.
Du hast natürlich recht, dass das Suchen in einer Box schwieriger ist als in einem Kühlschrank. Trotzdem geht es eigentlich recht schnell. Darüber hinaus hat die Waeco eine gute Inneneinteilung, mit einm großen Fach und einem kleinen, ich sage mal: Käsefach, das weniger stark gekühlt ist, und ideal ist für alle kleinen Sachen, wie eben Käse, Tuben, Streichwurst etc.
Zuletzt haben wir eigentlich nie soviel Bedarf an Kühlkapazität, dass sich ein richtiger Schrank lohnen würde. So viel Frischzeug wie möglich kaufen wir im Lande, und dünn geschnittener Serrano Schinken hält sich in Vakuum-Packs ewig, und braucht nicht viel Platz. Wenn wir Bier mit dabei haben, dann kühlen wir sowieso immer nur ein paar Flaschen/Dosen ein.
Trotzdem denken wir daran, eventuell eine zweite, kleine Kompressorbox, vielleicht so mit fünfzehn Litern Kapazität, einzubauen, und als Gefrierschrank für Fleisch zu verwenden.
Marcus
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Ich habe nur eine 105 A-Versorgerbatterie. 105 A oder 105 AH So ein Kompressording hat im Vergleich zu einer Absorber eine sehr geringe Stromaufnahme. Die zieht gerade mal 3 Ampere und das auch nur wenn der Kompressor läuft. Ich glaub ich muss noch einen Stromversorgungsfred aufmachen Deshalb ist es leichter, von oben in die Box zu greifen, als sich gebückt zu verrenken, um in den Kühlschrank zu kommen. Jetzt wo du es sagst, ist im Wowa eigentlich genauso. Ich hab das Ding jetzt schon 4 Jahre und frage mich immer noch warum kein Licht drin angeht wenn ich die Tür aufmache
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Eins noch, im Kühlschrank fällt dir bei Fahrt alles durcheinander, die Box kannst du in Schichten beladen bis sie wirklich voll ist - und eine volle Box braucht am wenigsten Strom. Zur Not füllt man sie mit Wasserflaschen. Luft im Frigo bedeutet erhöhten Stromverbrauch.
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Übrigens bekommt man über unseren Dieter nicht nur Reifen, sondern auch sehr gute Kissmann Kühlboxen oder Schränke zu sehr vernünftigen Preisen. Habe mir die Dinger in Bad Kissingen mal sehr genau angeschaut und ausgiebig getestet
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Unsere Waeco-40-Liter hält zusammen mit einer 105-Ah-Versorgerbatterie bei normaler Umgebungstemperatur mehrere Tage (3-4) und bei 60°C hoher Temperatur im Auto "nur" 2 Tage im Kühlbetrieb.
Einziger Nachteil: Bei hohen Außentemperaturen kommt es zu einer Temperaturschichtung in der Box (unten 0°C und oben 6°C). Mit der schon erwähnten Zusatztasche ließe sich das sicher reduzieren. Evtl. sind die Engel, Kissmann ... auch besser isoliert? Ist kein spezifisches Kompressorbox-Problem.
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