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Süchtiger
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Hallo zusammen,

Bereits seit einiger Zeit lese ich wieder vermehrt hier mit. Ich hab mich (nach längerem Unterbruch) wieder dem Thema Expeditionsfahrzeug gewidmet. Dabei findet man bei euch doch ziemlich viele gute Ideen welche ich dann vielleicht auch mal realisiere. Mein Wunschfahrzeug ist im Moment ein Bremach. Bin noch nicht schlüssig ob Extreme oder T-Rex. Gibt es den Extreme überhaupt noch? Bei Bremach.it findet man ihn noch, beim Christ nicht mehr.

Leider liegt weder Raab noch Brescia bei mir um die Ecke. Um es kurz zu machen: Hat jemand an einem Abend kurz Zeit und Lust und einen Bremach irgendwo in der Schweiz stehen und wäre bereit mich kurz probesitzen zu lassen? Würde GL, GR, SG, SZ, bevorzugen, könnte aber evtl auch in der sonstigen Deutschschweiz oder den grenznahen D oder Ö mal vorbeikommen, sofern nicht gerade allzuweit weg von mir.

Schonmal vielen Dank und Gruss
Urs

PS: Kennt jemand einen Getrieberechner welcher auch mit dem Zwischengetriebe was anfangen kann? Habe bisher leider nur solche die das nicht können gefunden, mehrheitlich für Golf, Scirocco und Konsorten.

Zuletzt bearbeitet von Ozymandias; 15/11/2010 21:14. Grund: Threadname angepasst auf Wunsch des Erstellers
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Das Orakel
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ad Verfügbarkeit: Extreme evtl. noch als Kastenwagen, nur mit dem F1A-Motor

ad "Getrieberechner": Was soll das sein - Zusammenhang zwischen Getriebeuntersetzungen und Geschwindigkeit (km/h pro 1000/min) geht mit dem Taschenrechner:

Drehzahl / Gesamtuntersetzung (alles multiplizieren, Schaltgetriebe, VTG, Differential) x dynamischer Abrollumfang d. Räder [m] x 6 / 100 =km/h je 1000/min

Grüsse,
Peter

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Süchtiger
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Original geschrieben von PeterM
ad Verfügbarkeit: Extreme evtl. noch als Kastenwagen, nur mit dem F1A-Motor

Danke für die schnelle Antwort. Da ich weder den Kastenwagen noch den F1A Motor möchte wird es also eher ein T-Rex.

Original geschrieben von PeterM
ad "Getrieberechner": Was soll das sein

sowas: http://roadstter.de/technik/grechner/start.html

Original geschrieben von PeterM
- Zusammenhang zwischen Getriebeuntersetzungen und Geschwindigkeit (km/h pro 1000/min) geht mit dem Taschenrechner:

Drehzahl / Gesamtuntersetzung (alles multiplizieren, Schaltgetriebe, VTG, Differential) x dynamischer Abrollumfang d. Räder [m] x 6 / 100 =km/h je 1000/min

Danke für die Formel. Da ich gerade am rechnen bin welche Rad-Antriebskombination ich möchte (ob's dann technisch machbar ist und sinn macht wird sich dann zeigen) ist es mit dem Taschenrechner etwas mühsam da es doch einige kombinationen gibt. Wenn es sowas schon gibt muss ich das Rad ja nicht neu erfinden, ansonsten werde ich halt excel mit deiner Formel füttern.

Danke und Gruss
Urs

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gemütlicher 4-Tonner
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Hallo Urs

Bei den Rad-Antriebskombinationen hast Du beim T-Rex nicht viel Auswahl, bei den anderen Basisfahrzeugen aber wohl auch nicht. Für ein Expeditionsfahrzeug brauchst Du die längste Übersetzung, die es gibt. Die bekommst Du bei Bestellung automatisch. Oder willst Du mit Spezialgetriebe und 90 km/h Maximalgeschwindigkeit bei höchster Drehzahl die tausende Kilometer Anfahrtsstrecke über Autobahnen zockeln ?

Dann kannst Du nur noch über Reifenwahl an der besagten Kombination etwas verändern. Die Reifenwahl ist andererseits durch die hauptsächliche Verwendung weitgehend festgelegt. Viel Gelände und harte Wüstentouren erfordern den unbequemeren 255/100, bei vorwiegend Straßen- und Pisteneinsatz und Wintertauglichkeit ist der 315/75 die bessere Wahl, aber etwas kleiner.

Jeder hat da seine eigene Überlegung. Für mich gab es keine Alternative zum 315/75. Der Bremach ist damit schon langsam (max. 130) und laut genug. Mit kleineren Reifen kommt man ja nicht mehr aus dem Windschatten der großen LKW.

Also "Du hast keine Wahl, aber nutze sie" frei nach Achternbusch

Sepp R

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Nobelhobel
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Hallo Urs

Ich bin mit der Werksauslegung der T-Rex-Getriebe sehr zufrieden. Auf der Autobahn fährt man im 6. Gang komfortabel und kann sich bis 90 km/h ohne Einschränkung unterhalten (315/75). Darüber sind es vor allem die Windgeräusche, die einen Lärmpegel erzeugen, der über dem liegt, was man von einem Personenwagen gewohnt ist. Über 110 km/h pro Stunde wird es allmählich lauter, aber eine Unterhaltung ist problemlos möglich. Man wird sich des Geräuschpegels erst bewusst, nachdem man aus dem Fahrzeug ausgestiegen ist.

Im Gelände hat man mit dem Standard-Untersetzungsgetriebe mehr als genug Kraft. Mit einem gut 3.5 t schweren T-Rex geht's die steilsten Steigungen mühelos hoch ... sofern natürlich die Traktion da ist. Über 40 km/h kann man in der Untersetzung aber nicht längere Zeit fahren, aber das ist ja auch nicht sinnvoll. Ich glaube, Du machst Dir mit der Getriebeabstufung unnötige Sorgen.

Bis jetzt habe ich es noch nicht bereut, die leichteren Räder mit den 315/75 gewählt zu haben, war damit aber noch nie im tiefen Schlamm unterwegs. Die Reifen laufen auf Asphalt vernünftig ruhig und zielgenau, greifen auf Sand, Waldboden, Schotter und Fels gut, bauchen bei geringem Druck ganz ordentlich aus, sind aber nur 6-lagig ausgeführt und dadurch verletzlicher als z.B. 10-lagige. Natürlich ist ein grösserer Reifendurchmesser im Gelände theoretisch besser und z.B. in scharfem Gestein ist der 255/100 sicher die robustere Wahl. Aber wie SeppR schon geschrieben hat, kommt es sehr darauf an, was Du mit Deinem Fahrzeug im Sinn hast. Ich musste hier in Australien mit der erwähnten Bereifung im schwierigen Passgen noch nicht hinter die aufgemotzten Nissan Patrols und Toyota Landcruisers zurückstehen, denn wenn die sehr grosse Räder montiert haben, dann sind sie meist höchstens gleich gross wie die unseres T-Rex, und ihre Bauchfreiheit ist meist kleiner.

Das grösste Handicap war bis jetzt die Höhe des aufgebauten T-Rex (in unsererm Fall 2.80); die Breite ist ok (2.04m). Zudem ist die Verschränkung mit der aktuellen Abstimmung der Federung (drei Blätter hinten, zwei vorne) nicht als sensationell zu bezeichnen. Auf der anderen Seite wollte ich ein Reisemobil und keinen Geländecrawler, und so gesehen hat der T-Rex meine Erwartung schon lange übertroffen.

E Gruess,
--
oliver

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Im Schwitzkasten
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Nur ganz kurz zur subjektiv empfundenen Lautstärke: Ich fahre mit dem F1A und Handschaltung nciht schneller als 120 km/h. Da ist eine Unterhaltung mit normaler Lautstärke problemlos möglich, Musik hören (aich Klassik, sofern nicht die Fenster offen sind), und auch Telefonate über die Freisprechanlage sind absolut kein Problem. Großen Einfluss auf das Geräuschniveau haben aber auch die Reifen: Bei den Michelin XZL wird es schon sehr laut, die modernen ATs sind kaum hörbar; da tritt dann schon der Motor in den Vordergrund, wobei der F1C die etwas längere Übersetzung bietet (bei mir 100 km/h = 3.000 Touren, beim F1C offenbar 100 bis 200 Umdrehungen niedriger).

Marcus


Und wieder ein Post mehr auf dem Zähler!
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Hallo zusammen,

Danke für die infos.

Wie Ihr schreibt geht es mir darum die V-Max so hoch wie möglich zu bekommen, nicht der V-Max wegen sondern eben weil dann die von mir angepeilten 100km/h Reisegeschwindigkeit mit einer erträglichen Drehzahl zu erreichen sind. Ob jetzt die V-min bei 2 oder bei 2.4km/h liegt spielt mir keine Rolle, da ich in erster Linie ein Expeditionsfahrzeug und nicht ein Trial- oder sonstiges Extrem-Offroadfahrzeug aufbauen will.

Auf http://www.bremachtrex.com/file/schedetecniche/T-REX_USE_MAINTENANCE.pdf , Seite 7, lese ich folgendes:

Front axle Rear axle Front axle Rear axle
9/46 (1:5.11) 9/46 (1:5.11)
10/45 (1:4.5) 10/45 (1:4.5)

Daraus habe ich abgeleitet dass auch die kürzere Achse verbaut sein kann. Aber wie ihr schreibt ist der T-Rex im normalfall mit der länger übersetzten Achse ausgestattet, was soweit gut wäre.
Ich tendiere eher auf die Reifen mit dem grössten Abrollumfang, also die 275/80-R20 andererseits finde ich die 16-Zoll Felgen mit 255er besser (Sprengring, möglichkeit später 315er zu montieren), aber etwas weniger Laufgeräusche würde ich auch nicht verachten, also doch die 315er? Aber halt dann bei höherer Drehzahl und höherem Spritverbrauch. Desweiteren ist beim Gewicht IMO weniger mehr und halbwegs Wintertauglichkeit würde ich auch nicht schmähen, also doch die 315er? Hmm, schwierige Entscheidung.

Wie sieht es mit dem Splitgetriebe aus? Sehe ich es richtig dass es diesen im T-Rex nur gegen Aufpreis gibt? Wenn ja, wie würdet Ihr den Nutzen bei angepeilten 3.5T Kampfgewicht einschätzen?(Einsatzgebiet: wo möglich auf nichtgeteerte Strassen/Tracks/Offroad unterwegs, evtl. später ab und zu Onroad-Anhängerbetrieb. Brauche ich da 24 Gänge oder reichen auch 12? Beim Toyota HZJ75 habe ich auf jedenfall noch nie einen Gang vermisst, und der hat nur deren 10.

Ich hab ja mittlerweile einige km in Down Under/NZ in den Landcruisern HZJ75 (Australische Version) gemacht. Die sind ja auch nicht gerade das, was man als superleise Rennmaschine mit top Gewichtsverteilung bezeichnen könnte;-) Verglichen mit diesen, würde der T-Rex in folgenden Punkten eurer Meinung nach eher besser, gleich oder schlechter abschneiden?

Getriebeabstufung onroad
Getriebeabstufung offroad
Fahrgeräusche bei 100km/h (Leiseste-/Lauteste verfügbare Reifen)
Platzverhältnisse Einzelkabine (ich bin 1.84m gross)
Spritverbrauch Onroad (100km/h)
Sprittverbrauch Offroad (tiefer Sand)
Motor-Drehmoment im Tiefsand
Hecklastigkeit bei 3450mm Radstand und 1450mm Überhang (Toyo mit originalem Zusatztank ist extrem Hecklastig!)

@Oliver:

Ich beneide dich...Mit dem eigenen 4x4 durch Down Under...Ich will auch...snief...;-)
Bist du noch im südlichen Australien unterwegs? Falls du mal etwas nördlich von Adelaide unterwegs bist: Kennst du Arkaroola? War (2002) ein Offroad-Mekka mit einigen tracks mit tollen Aussichten. Nicht gerade Reifenschonend, aber es war es Wert.

Du schreibst dass die Höhe deines Koffers das problem ist. Ich vermute du hast Probleme beim Gestrüp welches auf den Tracks von den üblichen Landcruisern und Patrols mit Dachzelten irgendwo bei 2.50m abrasiert sind. Oder äussert sich das noch sonstwo?
Welche Innenhöhe hast Du? Eigentlich wollte ich einen festen Koffer mit Stehhöhe (ca 185-190cm) ohne irgendwelche Klappdächer oder Schuhschachtel-Mechanismen. Dann komme ich allerdings auf um die 3 Meter Gesamthöhe. Wobei 2.80 oder 3 m nehmen sich nicht viel, sind offenbar beide zu hoch. Um auf Landcruiser-Höhe zu kommen, wären wir bei 1.50m und das finde ich nicht so der Hit.
Macht sich die Höhe, auf die Fahrdynamik (onroad/Offroad), nicht auf zu niedrige Durchfahrten bezogen, bei dir negativ bemerkbar? Ich denke das sollte nicht der Fall sein, sofern der Innenausbau mit etwas Augenmerk auf tiefem Schwerpunkt ausgeführt wurde.

Ok, das reicht für heute.

Vielen Dank nochmal allen für die Tips und Gruss
Urs


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Nobelhobel
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Nobelhobel
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Salut Urs

Frag doch mal Erich Christ, was er zur 20"-Felge für ein angepeiltes "Kampfgewicht" von ca. 3.5t meint – da kriegst Du mit Sicherheit die differenzierteste Antwort. Apropos Sprengringfelge: ist m.E. nicht unbedingt nötig. Erstens wechselt man im Normalfall die Reifen nur selten, und zweitens gibt es ausgezeichnete Tools, um Reifen auch im Gelände stressfrei von der Felge (und wieder drauf!) zu kriegen.

Zur Höchstgeschwindigkeit habe ich auch zwei Anmerkungen: 130 km/h schaffe ich mit dem 315er-Reifen ohne Weiteres. Allerdings hat das StVA Bern im Fahrzeugausweis eine generelle Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h verordnet, weil auch der 255er zugelassen ist (aber eben nur bis 110 km/h), auch wenn ich den 315er fahre sick

Meines Wissens ist das Splitgetriebe fest in das Bremach-Verteilgetriebe eingebaut, nur die Betätigungsmechanik /-hydraulik vom Cockpit fehlt, wenn man nicht die Option nimmt. Hier muss ich fragen, was Du Dir genau davon erwartest.

Da ich nur den Landcruiser 61 besser kenne, vergleiche ich mal damit:

- Getriebeabstufung onroad -> sind beide gut
- Getriebeabstufung offroad -> sind beide gut
- Fahrgeräusche bei 100km/h (Leiseste-/Lauteste verfügbare Reifen) -> 61er war lauter
Platzverhältnisse Einzelkabine (ich bin 1.84m gross) -> T-Rex hat viel mehr Platz (ich bin 1.82)
- Spritverbrauch Onroad (100km/h) -> T-Rex (ohne Automat, 315er Reifen) 13.5 Liter (beide etwa gleich)
- Sprittverbrauch Offroad (tiefer Sand) -> schwierig zu vergleiche, aber beide etwa gleich
- Motor-Drehmoment im Tiefsand -> T-Rex ist stärker / max. Drehmoment liegt tiefer an
- Hecklastigkeit bei 3450mm Radstand und 1450mm Überhang (Toyo mit originalem Zusatztank ist extrem Hecklastig!) -> T-Rex mit 3050mm Radstand ist frontlastig (auch mit 2x150 Liter Diesel und Wassertank am Heck).

Die Höhe unseres Koffers ist nicht eigentlich ein Problem. Aber im Vergleich zu einen Defender mit Dachzelt sind wir 40-50 cm höher und dort oben v.a. breiter (2.0m). Unsere Innenhöhe ist 1.65m. Das reicht gut, um sich bei nassem oder kaltem Wetter bei geschlossenem Dach drinnen aufzuhalten, sich umzuziehen etc. Natürlich kann man dann nicht ganz aufrecht stehen. Der Aufbau hat die maximale Höhe, damit das Fahrzeug ohne Räder noch in einen Container passt (Marge ca. 4cm). Das war ein Muss-Kriterium. Ein Landcruiser mit ähnlicher Bauchfreiheit wie der T-Rex ist übrigens mehr als 1.5m hoch fendi
Unser T-Rex wankt im unebenen Gelände recht stark hin und her, sicher einiges mehr als z.B. ein Landcruiser. Ich vermute, das hat mit der Federabstimmung und der relativ geringen Hinterachslast zu tun. Von der Konstruktion her ist das Gewicht so tief wie möglich verteilt. Ich lasse das in den nächsten Wochen mal untersuchen.

Danke für den Arkaroola-Tip. Kenne ich noch nicht. Bis Dezember sind wir noch in Melbourne am Arbeiten, aber im September geht's drei Wochen Richtung Simpson Desert.

Liebe Grüsse,
--
oliver

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Hallo Urs

Eine Kabine auf dem langen Fahrgestell und noch dazu mit langem Hecküberhang ist schon ziemlich groß. Die 3,5 Tonnen-Grenze damit einhalten wird nicht leicht. Außer Du machst es so wie Oliver, dass Du einen recht spartanischen und damit leichten Möbelausbau realisierst. Als Schweizer tust Du Dich schwerer, mit einem laut Papieren überladenen Fahrzeug ständig zu fahren. Jeder Grenzübergang bietet ein sehr hohes Risiko der Fahrzeugwägung und die optische Größe des Fahrzeugs wird fast jeden Grenzer an den angegebenen 3,5 Tonnen zweifeln lassen.

Ich würde an Deiner Stelle so vorgehen: Eine genaue und bis ins letzte Detail durchgeführte Planung sollte eine relativ gute Gewichtsabschätzung liefern. Mit den sehr dünnen GfK-Sandwichfolien von Ormocar (bds. 1,3 mm) hat man vermutlich das leichteste Plattenmaterial. Wenn Du dann sicher unter 3,5 To bleiben kannst, dann nehme den 315/75.

Wenn Du bei den Planungen wie ich befürchte schnell feststellen solltest, dass 3,5 To illusorisch sind, dann wähle gleich den 20 Zoll Reifen. Der 255/100 ist ein Spezialist für Gelände, Maximalgeschwindigkeit 110 oder 120 und liegt in Größe, Gewicht und Preis zwischen den beiden anderen Reifen. Deiner Beschreibung nach brauchst Du den nicht unbedingt.

Sepp R


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Noch zu der Frage "Brauche ich das Splitgetriebe ?"

Natürlich hängt das auch vom Verwendungszweck ab. Aber Du schilderst Deine Absichten so wie ich meine beschreibe. Und ich habe auf Rat von Erich Christ darauf verzichtet. Mir ist das viele schalten bei den 6 Gängen schon genug. Auch noch Split würde mich nerven. Aber natürlich gibt es Fahrsituationen, wo man damit noch besser optimieren kann. Wenn die Automatik nicht so schwer wäre, dann wäre das meins.

Mein neuer T-Rex hat schon das Torsen-Differential an beiden Achsen. Damit entfällt auch das Nachdenken darüber, wann man ein oder zwei Achsdifferentiale zuschalten soll. Und die 3 Schalter (Split und Differentiale) sind auch unnötig. Schön übersichtlich. Fast schon zu wenig Abenteuer.

Wie gesagt: Wenn Du die 3,5 To ohnehin nicht einhalten kannst, dann große Reifen, Automatikgetriebe und den stärksten Motor. Kostet natürlich etwas mehr.

Sepp R

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